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Hessische Biografie

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Portrait

Karl Starzacher
(1945)

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GND-Nummer

189549696

Starzacher, Karl [ID = 7884]

* 3.2.1945 Sankt Veit an der Glan (Österreich)
Jurist, Politiker, Abgeordneter, Landtagspräsident
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Schule in Langsdorf und Frankfurt am Main, dort nach dem Abitur Jura-Studium
  • nach dem ersten Staatsexamen mehrjährige insbesondere rechtsverglei­chende Tätigkeit an den Universitäten Frankfurt am Main und Gießen
  • Referendarausbildung in Gießen
  • nach dem zweiten Staatsexamen Refe­rent in der Hessischen Staatskanzlei
  • 1969 Eintritt in die SPD, aktiv als Ortsvereinsvorsitzender in Langsdorf
  • später Ortsvereinsvorsitzender in Lich
  • Gemeindevertreter in Langsdorf; Fraktionsvorsitzender
  • Stadtverordne­ter in Lich
  • Mitglied des Kreistags des Landkreises Gießen
  • ab 11.1976 Referent im Hessischen Justizministerium, zuletzt Presse- und Parlamentsreferent
  • Rechtsanwalt
  • 1979-1981 Kreistagsvorsitzender
  • 1.12.1978-5.4.1995 (1978 für den Wahlkreis 20: Gießen-Land-West, Mandatsniederlegung, Nachfolgerin: Margit Berghof-Becker) und 5.4.-28.9.1999 Mitglied des Hessischen Landtags, dort 4.9.1984-1987 stellvertretender Vorsitzender des Hauptausschusses, ab 26.6.1984 stellvertretender Vor­sitzender der SPD-Landtagsfraktion und 1987-1991 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Mandatsniederlegung, Nachfolger: Thomas Spies
  • ab 1981 Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion
  • 1989 Mitglied der 9. und 1994 Mitglied der 10. Bundesversammlung
  • 1989 Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 5.4.1991-5.4.1995 Präsident des Hessischen Landtags
  • 5.4.1995-7.4.1999 Hessischer Minister für Finanzen
  • 5.4.1995 Mandat niedergelegt
  • 1995-1996 stellvertretendes Mitglied des Bundesrats
  • 1996 Mitglied des Bundesrats
  • 1998-1999 Vorsitzender der Finanzministerkonferenz
  • bis 5.2003 Vorsitzender des Vorstands der RAG Aktiengesellschaft
  • 1.4.2008-31.8.2009 Präsident der Hochschule Fresenius, Idstein
  • 5.11.2010 Wilhelm-Leuschner-Medaille
  • 20.2.2014 Hessischer Verdienstorden

Funktion:

  • Hessen, 09. Landtag, Mitglied (SPD), 1978-1982
  • Hessen, 10. Landtag, Mitglied (SPD), 1982-1983
  • Hessen, 11. Landtag, Mitglied (SPD), 1983-1987
  • Hessen, 12. Landtag, Mitglied (SPD), 1987-1991
  • Hessen, 13. Landtag, Mitglied (SPD), 1991-1995
  • Hessen, Landtag, Präsident, 1991-1995
  • Hessen, 14. Landtag, Mitglied (SPD), 1995
  • Hessen, Ministerium für Finanzen, Minister, 1995-1999
  • Hessen, 15. Landtag, Mitglied (SPD), 1999

Werke:

  • Gefährdungen der Demokratie (1995)
  • Rechtsextremismus. Wiesbaden, 1995.
  • Datenschutz und Stasi-Unterlagen. Baden-Baden, 1993, 1. Aufl.
  • Protestwähler und Wahlverweigerer. Köln, 1992.

Lebensorte:

  • Lich
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

© Olaf Kosinsky Olaf Kosinsky creator QS:P170,Q30108329 , 2019-01-18 Konstituierende Sitzung Hessischer Landtag Starzacher 3741, CC BY-SA 3.0 DE (beschnitten)

Zitierweise
„Starzacher, Karl“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/189549696> (Stand: 3.2.2026)