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Historisches Ortslexikon
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- 4824 Hessisch Lichtenau
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
Weitere Informationen
Walbach
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Wüstung · 340 m über NN
Gemarkung Retterode, Gemeinde Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
21,5 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen
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Lage und Verkehrslage:
3,5 km südlich von Hessisch Lichtenau und
1 km südlich von Retterode, 0,5 km unterhalb der Walbachsmühle am nördlichen Ufer des Walbachs, gelegen
150 m unterhalb der Mühle ist an der Landstraße noch ein alter Brunnen sichtbar.
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Ersterwähnung:
1454
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Historische Namensformen:
- Walpach (1454) [HStAM Bestand S Nr. 451, Bl. 29 v]
- Walbach (1553)
- Waltpach (1585) [Der ökonomische Staat, S. 48 B]
- Waltbach (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 7]
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Bezeichnung der Siedlung:
- 1454: wüst
- Wustnung (1585)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3550634, 5670376
UTM: 32 U 550540 5668547
WGS84: 51.166127° N, 9.722841° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63600610003
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Flächennutzungsstatistik:
- 1454: 8 1/2 Huben, die von Retterode, Schnellrode und Spangenberg aus bewirtschaftet werden.
- 1553: 8 Huben von Retterode, Wickersrode und Schnellrode aus bewirtschaftet
- 1569: 8 Huben
- 1779: 149 Acker Wald, 79 Acker Land, 39 Acker Wiese, 166 Acker wüst; zusammen: 433 Acker
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1454 und um 1570: Landgrafschaft Hessen, Amt Lichtenau
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Altkreis:
Witzenhausen
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Gericht:
- 1553: Gericht Landgraf
- 1663: Streit zwischen Amt Spangenberg und Amt Lichtenau über die Jurisdiktion zu Walbach; schließlich bei Lichtenau verblieben
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Herrschaft:
1585 ist die Wüstung zwischen den Landgrafen und den von Meisenbug strittig.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Um 1570: landgräfliches Eigentum
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Walbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7185> (Stand: 7.10.2024)

