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Portrait

Gottfried Achenwall
(1719–1772)

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Achenwall, Gottfried [ID = 10632]

* 20.10.1719 Elbing (Westpreußen) heute Elbląg (Polen), † 1.5.1772 Göttingen
Prof. Dr. jur. – Statistiker, Philosoph, Historiker, Jurist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Achenwallus, Godofredus
  • Achenwallus, Gottfriedus
  • Achenwall, Gothofredus
Wirken

Werdegang:

  • ab 1738 Studium der Philosophie, Mathematik und Physik in Jena
  • 1740 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Geschichte in Halle und Leipzig
  • 1743-1746 Hofmeister bei den Söhnen des Kanzlers von Gersdorff in Dresden
  • 16.2.1747 Magister an der philosophischen Fakultät zu Leipzig
  • 1746-1748 Privatdozent in Marburg für Geschichte, Statistik, Naturrecht und Völkerrecht
  • 1748 Beginn der Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen, zunächst Privatdozent
  • 9.1748 Adjunkt der Philosophischen Fakultät
  • 11.1748 außerordentlicher Professor der Philosophie
  • 4.9.1753 ordentlicher Professor der Philosophie und außerordentlicher Professor der juristischen Fakultät
  • ab 1751 außerordentliches Mitglied der „Societät der Wissenschaften“; Rücktritt 1762
  • 1761 ordentlicher Professor des Naturrechts und der Politik
  • 10.1762 Promotion zum Doktor beider Rechte in Göttingen
  • 7.1764-1.1765 Prorektor der Universität Göttingen
  • 1765 Ernennung zum Hofrat der Großbritannischen und Kur-Braunschweig-Lüneburgischen Krone
  • gilt als „Vater der Statistik“

Funktion:

  • Göttingen, Universität, Prorektor, 1764/65

Studium:

  • seit 1738 Studium der Philosophie, Mathematik und Physik in Jena
  • 1740 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und Geschichte in Halle und Leipzig

Akademische Qualifikation:

  • Oktober 1762 Promotion zum Doktor beider Rechte in Göttingen

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte, Statistik, Naturrecht und Völkerrecht / Privatdozent / 1746-1748
  • Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1748
  • Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie, Geschichte und Statistik / außerordentlicher Professor / 1748-1753
  • Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Statistik / ordentlicher Professor / 1753-1772
  • Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Naturrecht / außerordentlicher Professor / 1753-1761
  • Göttingen, Universität / Juristische Fakultät / Naturrecht und Politik / ordentlicher Professor / 1761-1772

Mitgliedschaften:

  • ab 1751 außerordentliches Mitglied der „Societät der Wissenschaften“; Rücktritt 1762
  • Mitglied der 1743 gegründeten Freimaurerloge „Zu den drey Löwen“ in Marburg

Lebensorte:

  • Jena; Halle an der Saale, Dresden; Leipzig; Marburg; Göttingen
Familie

Vater:

Achenwall, Gottfried, GND, 1691–1745, Kaufmann und Mälzenbrauer, aus Schottland eingewandert, Sohn des Michael Achenwall, 1664–1726, und der Dorothea Döringer, † 1701

Mutter:

Zachert, Elisabeth

Partner:

  • Walther, Sophie Eleonore, (⚭ 1752) 1723–1754, Schriftstellerin aus Gießen
  • Moser, Luise, 1726–1762, Heirat 1755, Tochter des Johann Jacob Moser, Staatsrechtler
  • Jaeger, Sophie Rosine (oder Maria), † 1773, Heirat in Uslar 1763, Tochter des NN Jaeger, Geheimer Kammerrat aus Gotha
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Achenwall, Gottfried“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118643657> (Stand: 20.10.2025)