Hessische Biografie
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GND-Nummer
1393996116
Hanstein, Christian von [ID = 20460]
- † vor 1532, belegt 30.10.1487
Ritter, Rat, Amtmann, Hofdiener - Wirken ↑
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Lebensorte:
- Gieselwerder
- Familie ↑
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Vater:
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Mutter:
Solms, Katharina von
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Partner:
- Trott, Eva
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Verwandte:
- Hanstein, Thiele von <Bruder>
- Hanstein, Werner von <Bruder>
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 1, Marburg 1981, S. 296, Nr. 1000
- von Hanstein, Urkundliche Geschichte des Geschlechts der von Hanstein in dem Eichsfeld in Preußen (Provinz Sachsen), Bd. 1, Cassel 1856
- Gundlach, Die hessischen Zentralbehörden von 1247 bis 1604, Bd. 3: Dienerbuch, Marburg 1930, S. 85
- Röhricht, Die Deutschen im Heiligen Lande, Innsbruck 1894
- Leben ↑
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Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Ritter, Sohn des hessischen Marschalls Werner von Hanstein1, Rat Landgraf Wilhelms I. 1487 Oktober 302, Amtmann (?) zu Gieselwerder 14893, geht 1491 mit Landgraf Wilhelm I. ins hl. Land4 und wird 1492 April 21 von Landgraf Wilhelm I. auf vier Jahre zu dessen Hofdiener mit 4 Pferden bestellt, wofür er außer Kost und Kleidung 40 fl. jährlich erhält, die er nach Ablauf der vier Jahre als Mannlehen aus der landgräflichen Kammer weiter erhalten soll5. Im Dienst Landgraf Wilhelms II. 1499 August 196. Mainzischer Amtmann des Eichsfeldes 1509 Juni 197, erhält 1513 Februar 22 eine gleiche Bestallung auf drei oder fünf Jahre8 und heißt noch 1517 März 30 Amtmann des Eichsfeldes9. 1515 März 30 überträgt ihm Landgräfin Anna Schloß und Gericht Ludwigstein für 3500 fl., mit denen er es von Jost und Hans von Berlepsch eingelöst hat, nachdem es von Landgraf Wilhelm II. zunächst denen von Boyneburg und dann an Sittich von Berlepsch und dessen Söhne Jost und Hans verschrieben worden war. Die Landgräfin behält sich den Wiederkauf, die (Land)Folge, die Landsteuer, die Bergwerksgerechtigkeit und die geistlichen und Ritterlehen vor10. Hanstein ist dann auch im Dienst Landgraf Philipps bis zu seinem Tode vor 1532 häufig bezeugt11. – Verheiratet war er mit Eva Trott12.
- Urkundliche Gesch. von Hanstein I Tf. 9. ↑
- Rechn. I, Grebenstein (54/1 Bl. 14). ↑
- Rechn. I, Grebenstein (54/2 Bl. 39): 10 ft. korns Hesch mais verhandeloigt Kirsten von Hansteyn, spricht, m. gn. lieber herr hab sie ime gebin zu hußsture, so er den Werder innegehabt hait. ↑
- Röhricht S. 170. – Ledderhose, Hessische Denkwürdigkeiten III S. 382 f. ↑
- Urkk., Samtarchiv Nachtr. 0,178 (Konzept). Die 40 fl. Mannlehen erhielt er noch 1515 vom Kammerschreiber (Rechn. I, Kassel, Kammerschreiber 11/11 Bl. 28v.). ↑
- Rechn. I, Bilstein (30/1 Bl. 103). ↑
- Urkundliche Gesch. von Hanstein I UB Nr. 308. ↑
- Ebd. I UB Nr. 313. ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. XXXI Nr. 7. ↑
- Urkk., Passiv-Schuldverschreibungen: von Hanstein. Er wird noch 1520 Juni 30 Amtmann zu Ludwigstein genannt. ↑
- Gundlach III S. 85. ↑
- Siehe Anm. 1. ↑
- Zitierweise ↑
- „Hanstein, Christian von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1393996116> (Stand: 25.3.2026)
