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Hessische Biografie

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Portrait

Georg Johann Gerhard August von Reimann
(1771–1847)

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GND-Nummer

116414065

Reimann, Georg Johann Gerhard August von [ID = 13984]

* 21.8.1771 Kleve, † 26.2.1847 Berlin, evangelisch
Jurist, Verwaltungsbeamter, Regierungspräsident, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Reiman, Georg Johann Gerhard August* von
Wirken

Werdegang:

  • 23.11.1786 Erhebung des Vaters in den Königlich preußischen Adelsstand
  • Studium der Rechtswissenschaften
  • Referendar bei der Preußischen Kriegs- und Domänenkammer in Kleve, dann in Hamm
  • 1797 Assessor in Kleve
  • 1799 Kriegs- und Domänenrat
  • 1803-1804 Dritter Rat der Kammer in Münster
  • 1804-1806 Dritter Rat der Kammer in Paderborn
  • 1806-1808 während der französischen Besetzung selbstständige Besorgung der Verwaltung
  • 10.1.-25.7.1808 Präfekt des Werra-Departements in Marburg
  • 2.6.1808-2.2.1812 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Werra-Departement; Gelehrte, Künstler und verdiente Bürger)
  • 5.2.1810 Ritter des Ordens der Westphälischen Krone
  • bis 1812 Präfekt des Fulda-Departements in Kassel
  • bis 1812/1813 Präfekt des Oker-Departements in Braunschweig, Ernennung zum Staatsrat
  • Entlassung
  • Übernahme der alten Verwaltungsaufgaben in Braunschweig
  • Ende 1813-März 1814 Mitarbeit in der Herzoglichen Regierung unter dem Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg als Geheimer Regierungsrat
  • Wiedereintritt in preußische Dienste
  • auf Veranlassung Hardenbergs dem Generalgouvernement des Nieder- und Mittelrheins in Aachen zugewiesen
  • Mitarbeit bei der Einkleidung und Ausrüstung der rheinischen Landwehr
  • Ende 1815 Ablehnung der Bitte des Grafen von der Schulenburg-Wolfsburg zum Eintritt in braunschweigische Dienste „aus Liebe für mein Vaterland und aus Dankbarkeit für die freundliche und günstige Wiederaufnahme in den Königlich Preußischen Dienst“
  • Ende 1815 Organisation der Regierung in Trier
  • 23.3.1816-22.4.1816 Übernahme der Verwaltung als „der mit der einstweiligen Oberverwaltung der Könglichen Rheinprovinzen beauftragte Regierungspräsident“ aus Weisung Hardenbergs
  • Regierungspräsident in Aachen als Nachfolger von Georg von Porbeck
  • 1814/1815 bis 1822 Präsident der Generaltilgungskommission
  • ab 1816 Präsident der Generalliquidationskommission
  • 1818 auch Direktor der 1. Abteilung der Regierung in Aachen
  • nach sozialen Unruhen im Rheinland 1828 und 1830 Werbung um Verständnis für die Arbeiter in Berlin
  • 3.7.1829 Eintragung in die Adelsmatrikel der preußischen Rheinprovinz in der Klasse der Edelleute unter den Nr. 70
  • 1834 nach Berlin versetzt und für kommissarische Beschäftigung (Vorbereitung insbesondere von Polizeigesetzen) zur Disposition gestellt
  • Mitglied des preußischen Staatsrats

Funktion:

  • Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1812

Lebensorte:

  • Kleve; Hamm (Westfalen); Münster (Westfalen)
Familie

Vater:

Reimann, Johann Reinhard Peter von, Geheimer Rat und Landrentmeister

Mutter:

Forell, Anna Christina Godefreda von

Partner:

  • Haß, Friederike Christine Adeleide Wilhelmine, (⚭ Minden 8.9.1799) * 15.2.1774, † vor April 1804, Tochter des Kammerdirektors Ernst Philipp Haß
  • Tschirschky, Anna Albertine von, (⚭ Mühlhausen 9.4.1804) * 22.9.1774, Tochter des preußischen Generalmajors und Weseler Kommandanten Friedrich August Albrecht von Tschirschky und Johanne Beate von Kessel und Zeutsch aus dem Hause Racke
  • Tschirsky, N.N. von

Verwandte:

  • Reiman, Eugen Carl Thomas August* von, * Paderborn 28.11.1805, † Düsseldorf 8.6.1866, evangelisch-reformiert, verheiratet mit Auguste Sternickel, 1817-1886, Landrat des Kreises Eupen
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

unbekannt, aus dem Regierungspräsidium Köln, Georg August von Reimann, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Reimann, Georg Johann Gerhard August von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116414065> (Stand: 26.2.2026)