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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 67. Friedewald

Geiderstat

Wüstung · 238 m über NN
Gemarkung Harnrode, Gemeinde Philippsthal (Werra), Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

18,5 km östlich von Bad Hersfeld

Lage und Verkehrslage:

Westlich von Harnrode gegen die Heimboldshauser Werrabrücke zu; Geiderstädter Berg

Ersterwähnung:

1190

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • wüst (1432)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3567955, 5636365
UTM: 32 U 567854 5634550
WGS84: 50.858656° N, 9.964079° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63201602001

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1432: Landgrafschaft Hessen, Gericht Heringen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Friedewald (als Hof Geuderstadt erwähnt)

Altkreis:

Hersfeld

Herrschaft:

1432 erwirbt Landgraf Ludwig I. von Hessen von Grete, der Witwe Kurts von Heringen und deren Sohn Heinrich das Gericht Heringen u.a. mit Geyserstad, das zu dieser Zeit wüst ist. Gemäß einem Zettel im Friedewalder Salbuch von 1579 hieß es um 1510 "Getterstet". Die "Göttersen" oder "Göttersdörfer" Güter wurden laut Friedewalder Salbuch 1553 von Heimboldshausen und Harnrode aus bestellt. 1750 hieß die Wüstung schließlich "Geuters", "Geudersdorf" und "Geuderstat". 1818 zu Harnrode gehöriger Hof.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1190 und 1191 bestätigen Papst Clemens III. und Coelestin III. Besitzungen des Klosters Rasdorf für Propst Konrad u.a. in Geiderstat.
  • 1257 übertragen Propst und Kapitel zu Rasdorf dem Kloster Kreuzberg u.a. 2 Hufen in Geiderstat mit Genehmigung des Abtes von Fulda.
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Geiderstat, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3101> (Stand: 9.6.2026)