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Portrait

Wittekind Brühan
(um 1460–vor 1526)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

139048002X

Brühan, Wittekind [ID = 19242]

* um 1460 Kassel (?), † vor 1526
Dr. jur. – Rat, Notar, Sekretär, Beisitzer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Leben

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Von Kassel1, 1476 in Erfurt immatrikuliert2, wird dort 1477 Baccalaureus3, 1480 Magister4, ist 1501 Juli 13 Meister der freien Künste5; seit 1503 Dr. decretorum6. Kleriker der Mainzer Diözese und kaiserlicher Notar 1489 Juli 107. Rat Landgraf Wilhelms I. 1489 Juli 298, 1491 September 249. Meister der Kirchenfabrik des Klosters Ahnaberg 1494 Dezember 110. Kanoniker der St. Martinskirche in Kassel 1496 März 2311. Testamentsvollstrecker des hessischen Kanzlers Johann Stein 1498 April 1012. Notar in Kassel 150313, Anwalt vor dem Kasseler Stadtgericht 150514, Rat in der landgräflichen Kanzlei zu Kassel 1506 September 915. Sekretär des Grafen Heinrich von Waldeck ist er 1507 August 25 und 1508 Juli 2116. Beisitzer am Hofgericht zu Marburg 1510 Mai 2617. Inhaber des Hl. Kreuzaltars in der Kapelle „Neuenkirchen“ vor Felsberg 1522 Juni 718. Rat Landgraf Philipps in Kassel 1519 August 1619 und Juni 1420. Gestorben vor 152621. Brühan ist der Verfasser der Glossen zum Kasseler Erbrecht22 und wird hierin der freien Künste und geistlichen Rechte Doktor und Kanoniker des St. Martinsstiftes zu Kassel genannt23.


  1. Eine Biographie Brühans bietet Almut Nehls, Alte Gewohnheit und Stadtrecht zu Kassel (Hessische Forschungen 6, 1967) S. 12 ff.
  2. Ebd.
  3. Ebd.
  4. Ebd.
  5. Kopiar 59 I Nr. 89.
  6. Brühan muß den Dr.-Titel zwischen 1501 und 1503 erworben haben, da er seitdem diesen Titel führt, in beiden Jahren in Kassel nicht nachweisbar ist und daher wohl in dieser Zeit auswärts studiert hat.
  7. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1059.
  8. Rechn. I, Grebenstein (54/2 Bl. 12v.).
  9. Ebd. 54/4 Bl. 55v.
  10. Nicht auch Pater, wie Gundlach nach Brunner (ZHG 43, 1909 S. 56) angibt. Vgl. Nehls S. 13 Anm. 29.
  11. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1081. Als solcher ist er noch 1522 Juni 14 bezeugt (Huyskens, Werraklöster Nr. 385).
  12. Schultze a. a. O. Nr. 1087.
  13. Ebd. Nrr. 526, 1102.
  14. Siehe Anm. 1.
  15. Kopiar 59 I Nr. 13.
  16. Urkk., Waldecker Urkk. Nrr. 11129, 11131.
  17. Rechn. I, Ziegenhain (122/3 Bel.).
  18. Schultze a. a. O. Nr. 558.
  19. Gundlach III S. 37.
  20. Huyskens, Werraklöster Nr. 385.
  21. Siehe Anm. 1.
  22. Siehe Anm. 1.
  23. Siehe Anm. 1.
Zitierweise
„Brühan, Wittekind“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/139048002X> (Stand: 17.2.2026)