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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
101867956
Lattmann, Wilhelm [ID = 16458]
- * 5.10.1864 Göttingen, † 20.4.1935 Goslar, evangelisch-lutherisch
Jurist, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuchte der Volksschule und des Gymnasiums in Clausthal, 1883 Abitur
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen und Göttingen
- Amtsrichter in Schmalkalden
- Oberleutnant der Landwehr a.D.
- 1903-1912 (für den Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt, Kassel-Land, Melsungen) und 1919-1920 Mitglied des Deutschen Reichstages bzw. der Deutschen Nationalversammlung (Deutschsoziale Partei, Deutschvölkische Partei, ab 1919 DNVP)
- 1912 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 2: Kassel-Stadt, Kassel-Land, Melsungen (Deutschsoziale Partei)
- 1904-1908 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Kassel 4 (Kassel, Witzenhausen) („Deutsche Soziale Partei“/antisemitisch)
- Mitglied des Geschäftsführenden Ausschusses des Alldeutschen Verbandes
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Funktion:
- Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1903-1912
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1904-1908
- Deutschland, Nationalversammlung, Mitglied (DNVP), 1919-1920
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Werke:
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Lebensorte:
- Clausthal; Tübingen; Göttingen
- Familie ↑
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Vater:
Lattmann, Julius, 1818–1898, Gymnasiallehrer
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Verwandte:
- Lattmann, Martin <Sohn>, GND, * Freiburg/Elbe 10.2.1896, † Berlin 11.8.1976, Offizier, General, Wirtschaftsfunktionär
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 2/2, Marburg 1993, S. 2103
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 156, 160, 165
- Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, Düsseldorf 1988, Nr. 1322
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Bildquelle:
unbekannt, LattmannWilhelm, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Lattmann, Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/101867956> (Stand: 17.12.2025)
