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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
137083955
Lucius, Eugen [ID = 16556]
- * 15.4.1834 Erfurt, † 15.5.1903 Höchst am Main, katholisch
Dr. phil.; Dr. med. h.c. – Chemiker, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Realschule Erfurt
- ab 1850 Studium der Chemie an der Technischen Hochschule Hannover und in Wiesbaden
- Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg
- 1852-1857 am Institut Fresenius in Wiesbaden
- Mitbegründer der Höchster Farbenwerke
- Stadtverordneter
- 1879 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Wiesbaden 1 (Stadtkreis Frankfurt am Main), 1879 nachgewählt
- 1897 Ehrendoktorwürde
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Funktion:
- Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1879
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Lebensorte:
- Erfurt; Hannover; Wiesbaden; Heidelberg; Höchst am Main
- Familie ↑
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Vater:
Lucius, Sebastian, GND, * Erfurt 22.11.1781, † Klein-Ballhausen bei Tennstedt (Thüringen) 18.9.1857, Unternehmer, Sohn des Anton Lucius, GND, 1742–1810, Fabrikant von Baumwollwaren, 1763 Gründer der Firma. J. A. Lucius in Erfurt
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Mutter:
Hebel, Maria Anna
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Partner:
- Becker, Maximiliane Emma George Eduarde, (⚭ Frankfurt am Main 6.9.1860) * Frankfurt am Main 21.10.1842, † Frankfurt am Main 18.5.1922, Tochter des Jakob Becker 1810–1872, Maler, Radierer, Lithograf, und der Wally Müller
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Verwandte:
- Lucius, Ferdinand <Bruder>, GND, * Erfurt 10.5.1830, † Erfurt 2.8.1910, Kaufmann, Mitglied des Deutschen Reichstages
- Lucius von Ballhausen, Robert <Bruder>, GND, * Erfurt 20.12.1835, † Gut Klein Ballhausen 10.9.1914, Arzt und Politiker, Mitglied und Vizepräsident des Deutschen Reichstages
- Meister, Carl Friedrich Wilhelm* <Schwager>, * Hamburg 17.2.1827, † Frankfurt am Main 3.1.1895, Industrieller, Stifter
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 903 Nr. 9334 (Heiratsregister (Trauungsbuch) der Freien Stadt Frankfurt 1860, S. 302)
- HStAM Bestand 903 Nr. 10573 (Frankfurt am Main, Sterbenebenregister, 1903, Nr. 1850)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 15, Berlin 1987, S. 277 f. (Wolfgang Metternich)
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 470 f. (Sabine Hock)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 481, Nr. 2669
- Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus 1867–1918, Düsseldorf 1988, Nr. 1411
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Bildquelle:
anonym, Eugen Lucius, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Lucius, Eugen“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/137083955> (Stand: 15.5.2026)
