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Hessische Biografie

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Portrait

Johann IV. Graf von Nassau-Breda
(1410–1475)

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Nassau-Breda, Johann IV. Graf von [ID = 2264]

* 1.8.1410 Dillenburg, † 3.2.1475 Dillenburg, Begräbnisort: Breda
Graf, Rat
Biografischer Text

Biogramm bei Renkhoff, Nassauische Biographie

Graf Johann IV. von Nassau-Breda (auch Graf von Nassau-Dillenburg) erhielt bei der Bruderteilung von 1449 Breda und Vianden, nach dem Tod seines Bruders Heinrich II. 1451 auch Dillenburg, womit alle Besitzungen des ottonischen Stammes des Hauses Nassau wieder vereinigt waren. Er gehörte zu den vertrauten Räten Philipps von Burgund und war unter Karl dem Kühnen Gouverneur von Brabant.

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Wird 1462 Februar 23 während der Mainzer Stiftsfehde von Landgraf Ludwig II. als sein Heimlicher und Getreuer gegenüber Landgraf Heinrich III. bezeichnet.1


  1. Best. 2 II Landesherrschaft: Mainzer Stiftsfehde. – Es steht dahin, wie weit ein ähnliches Verhältnis zwischen Graf Johanns IV. Sohn, Graf Johann V., und Landgraf Heinrich III, seinem späteren Schwiegervater, bestand. Jedenfalls beteiligt sich Graf Johann V. im Juni 1474 am großen Zuge Landgraf Heinrichs gegen die Westfälinger (Diemar, Chroniken S. 453) und reitet im Oktober 1476 (mit einem großen Gefolge des Landgrafen, darunter den Grafen Johann von Nassau-Weilburg, Adolf von Nassau-Wiesbaden, Philipps von Nassau-Weilburg Dienern, den Grafen Otto und Kuno von Solms und vielen anderen) nach Magdeburg zur Einführung des neuen Erzbischofs Herzog Ernsts von Sachsen (Rechn. I Spangenberg 98/3 Bl. 43v. und Marburg Kammerschreiber 2/1 Bl. 45v., 48v., 49. – Vgl. auch Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 292). Anfang 1479 weilt Graf Johann V. wiederholt in Marburg (ebd. Marburg Kammerschreiber 2/3 Bl. 45v., 47v. – Vgl. auch Küch a. a. O. II S. 317, 337) und begleitet im August 1479 bei der Einnahme der Grafschaft Katzenelnbogen Landgraf Heinrich III. mit 52 Pferden (Demandt, Katz. Regg. Nr. 6282/16).

Literatur