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Portrait

Heinz Fallak
(1928–1999)

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GND-Nummer

1102141119

Fallak, Heinz [ID = 8867]

* 24.5.1928 Hamborn heute Duisburg, † 5.5.1999 Wiesbaden, Begräbnisort: Wiesbaden Nordfriedhof
Dr. h.c. – Ministerialbeamter, Sportfunktionär
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1945 Wehrdienst und anschließende Kriegsgefangenschaft
  • Beschäftigter der Reichsbahn und gleichzeitiger Besuch des Abendgymnasiums
  • nach Abitur Studium der Fächer Sport und Geschichte an der Universität Marburg
  • Tätigkeit als Sportlehrer an der Bergmännischen Berufsschule Hamborn
  • 1958 Leiter des Städtischen Sportamts in Münster (Westfalen)
  • 1964 Wechsel in das Sozialministerium des Landes Hessen, dort bis 1993
  • ab 1973 Leiter der Abteilung „Finanzwesen, Planung, Koordination, Sport und Freizeit“
  • 1993 Pensionierung als Ministerialdirigent
  • sportliche Betätigung als Schwimmer, Leichtathlet und Handballspieler
  • 1952 Jahresbestleistung im Weitsprung nach der Bestenliste des Deutschen Leichtathletikverbandes
  • Handballspieler in der Oberliga
  • 1958 ehrenamtlicher Trainer des Deutschen Leichtathletik-Verbands
  • 1965–1973 Sportwart des Deutschen Leichtathletik-Verbandes
  • 1974-1988 Vorsitzender des Bundesausschusses Leistungssport
  • 1976, 1984 und 1988 bei den Olympischen Spielen jeweils „Chef de Mission“
  • 1990-1997 Präsident des Landessportbunds Hessen
  • Ehrungen:
  • 1977 Großes Bundesverdienstkreuz
  • 1996 Ehrendoktorwürde der Universität Frankfurt am Main
  • 1997 Hessischer Verdienstorden
  • 1997 Ehrenpräsident des Landessportbunds Hessen
  • 2000 (postum) Verdienstorden der Vereinigung der Nationalen Olympischen Komitees (Association of National Olympic Committees/ANOC)

Lebensorte:

  • Marburg; Hamborn; Münster (Westfalen)
Familie

Vater:

Fallak, Emil, Bergmann

Mutter:

Fallak, Margarete

Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Fallak, Heinz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1102141119> (Stand: 5.5.2026)