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Hessische Biografie

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Portrait

Paul Ferdinand Jacobsthal
(1880–1957)

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GND-Nummer

117048178

Jacobsthal, Paul Ferdinand [ID = 17065]

* 23.2.1880 Berlin, † 27.10.1957 Oxford
Prof. Dr. phil. – Archäologe, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • bis Oktober 1898 Besuch des Luisenstädtischen Gymnasiums in Berlin, dort Abitur
  • 1898-1906 Studium der Klassischen Archäologie und Philologie an den Universitäten Berlin und Göttingen
  • Mai 1904 Staatsexamen in Berlin
  • 10.1.1906 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn
  • Januar-August 1906 Volontärassistent am Akademischen Kunstmuseum der Universität Würzburg
  • 8.1906-11.1907 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts nach Griechenland und Kleinasien
  • 11.1907-6.1908 Reisen in Italien
  • ab 10.1908 Assistent beim Archäologischen Institut der Universität Göttingen
  • 1909 Habilitation an der Universität Göttingen, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
  • 1912 außerordentlicher Professor für Archäologie an der Universität Marburg
  • 1915 ordentlicher Professor sowie Direktor des Archäologischen Seminars und der Sammlung der Gipsabgüsse an der Universität Marburg
  • Februar 1931 Beurlaubung
  • 1.-2.1934 Beurlaubung zur Abhaltung von Gastvorlesungen an der Universität Oxford
  • 31.12.1935 Entzug der Venia Legendi an der Universität Marburg als Jude
  • 1936 Professor an der Universität Oxford
  • 1940 Internierung im Hutchinson Internment camp
  • 4.2.1950 Ernennung zum Ehrensenator der Universität Marburg

Funktion:

  • Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1927/28

Studium:

  • 1898-1906 Studium der Klassischen Archäologie und Philologie an den Universitäten Berlin und Göttingen

Akademische Qualifikation:

  • 10.1.1906 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Bonn
  • 1909 Habilitation an der Universität Göttingen

Akademische Vita:

  • Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät // Privatdozent / 1909-1912
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Archäologie / außerordentlicher Professor / 1912-1915
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Archäologie / ordentlicher Professor / 1915-1936
  • Oxford, Universität /// Professor / 1936-1950

Akademische Ämter:

  • 1927/28 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg

Werke:

Lebensorte:

  • Berlin; Bonn; Würzburg; Göttingen; Marburg; Oxford

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Verfolgungsgrund:

NS-Rassenideologie

Dienstenthebung:

1935-12-31

Familie

Vater:

Jacobsthal, Martin, gestorben 1912, Sanitätsrat

Mutter:

Rosenstern, Ida

Partner:

  • Bräunig, Auguste, 1889–1964, Heirat 1915, Tochter des Theodor Bräunig, Pfarrer der französisch-reformierten Gemeinde in Potsdam

Verwandte:

  • Jacobsthal, Ernst <Bruder>, GND, * Berlin 16.10.1882, † Überlingen 6.2.1965, Mathematiker
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Jacobsthal, Paul Ferdinand“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117048178> (Stand: 12.10.2025)