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Hessische Biografie

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Portrait

Christoph Reinhard Diederich Martin
(1772–1857)

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Martin, Christoph Reinhard Diederich [ID = 9278]

* 2.2.1772 Bovenden, † 13.8.1857 Gotha, evangelisch
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor, Geheimer Justizrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Hauslehrer war Johann Jakob Müller
  • Erziehungsanstalt Gebr. Dedolph in Grebenstein
  • 1787 stud. Göttingen
  • juristischen Examen in Celle
  • 1789 Advokat und NPC in Göttingen
  • 1797 Justitiar der Familie von Wangenheim in Waacke
  • 2.4.1796 Dr. jur. Göttingen, Beisitzer im Spruchkolleg
  • 1797 Dozent
  • 1802 außerordentlicher Professor der Rechte in Göttingen
  • 1805 ordentlicher Professor in Heidelberg
  • 1815 ordentlicher Professor in Jena, 1816 Geheimer Justizrat
  • 1843 schuf er für Savigny den ersten Entwurf eines Strafgesetzbuches für Preußen
  • 1845 lieferte er dem Karl Anton Grafen von Bentink ein Gutachten in dem großen Bentink'schen Rechtsstreite
  • 1846 emeritiert, Rückzug nach Mügeln bei Oschatz

Lebensorte:

  • Grebenstein; Göttingen; Celle; Heidelberg; Jena
Familie

Vater:

Martin, Sigmund Peter, * 1748, 1766 Reservaten-Commissarius in Bovenden, 1779-1789 Justiz-Amtmann in Hofgeismar, Sohn des Jean Pierre Martin, Lombard-Direktor in Kassel, und der Christine Ungewitter

Mutter:

Ihring, Marie Margarethe, † Göttingen 1.12.1805, 57 Jahre alt

Partner:

  • Wagemann, Caroline, * 22.1.1776, † 7.3.1843, Tochter des Johann Gottfried Wilhelm Wagemann, Superintendent in Göttingen, und der Juliane* Elisabeth Friederike Barckhausen
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Fricke, Friedrich August/Schenk, Friedrich Ernst August, Christoph Martin, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Martin, Christoph Reinhard Diederich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/100205003> (Stand: 10.2.2025)