Historisches Ortslexikon
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Lenoir-Stiftung
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Siedlung
Gemarkung Fürstenhagen, Gemeinde Hessisch Lichtenau, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Siedlung
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Lagebezug:
18,5 km südwestlich von Witzenhausen gelegen
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Lage und Verkehrslage:
2 km nordwestlich Hessisch Lichtenau im Mühlgrund südwestlich der Straße Hessisch Lichtenau-Fürstenhagen gelegen. Heute ist der Gesamtkomplex als Teichhof eingezeichnet
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Siedlungsentwicklung:
1893 erfolgt Stiftung der Brüder George und Conrad Lenoir zur Erziehung von Waisen ohne Rücksicht auf Konfession, Orts- und Landesangehörigkeit der Eltern (Lenoir’sche Stiftung). Zwischen 1907 und 1913 entstehen Gebäude, die seit 1909 als Waisenhäuser genutzt werden. 1927 kommt es wegen Geldmangel zur Einstellung des Betriebs. Im Dritten Reich zunächst Nutzung als Kindererholungsstätte, dann als Reservelazarett. Seit 1940 der benachbarten Munitionsfabrik Hirschhagen angegliedert, die es zur Unterbringung von Arbeitskräften nutzt. Von 1950 bis 1983 waren das Auguste-Förster-Haus, das Kinderheim der Stadt Kassel, sowie die Elisabeth-Knipping-Schule (Fachschule für Sozialpädagogik) hier untergebracht.
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3548969, 5675123
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63600602007
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Witzenhausen
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Lenoir-Stiftung, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/15707> (Stand: 27.9.2024)
