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Portrait

Jost von Eschwege
(belegt 1483–1518)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

1392030986

Eschwege, Jost von [ID = 19630]

belegt 19.5.1483–20.10.1518
Rat, Amtmann
Biografischer Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Vetter des Herting von Eschwege, der 1483 Mai 19 sein Vormund ist1, Rat Landgraf Wilhelms II. anscheinend 1494 Juni 122, sicher 1497 März 93, Unter dem Hofgesinde 15014. Amtmann in Umstadt 1506 Oktober 205, 1510 Dezember 116, 1513 Januar 177, 1514 März 258, Juni 269. Amtmann in Rüsselsheim 1516 März 3110. An diesem Tag bekundet Landgräfin Anna, daß ihr † Gemahl Landgraf Wilhelm II. ihrem guten Freund, Jost von Eschwege, ihre gute Freundin, Margarethe Meisenbug, ehelich anvertraut und ihm dazu 800 fl. binnen Jahresfrist zu geben versprochen hat. Immer wieder von Jost darauf angesprochen, vergleicht sie sich jetzt mit ihm dahin, daß er dafür eine Rente von 20 fl. und 40 MI. Korn aus dem Amte Bilstein solange erhält, bis die 800 fl. abgetragen sind oder er ein Lehen oder Eigengut im Werte von 800 fl. erhalten hat11, Amtmann in Rüsselsheim 1518 Oktober 812. 1518 Oktober 20 gehört er auf Vorschlag der hessischen Ritterschaft jener Gruppe von 24 Adelsgenossen an, aus denen Landgraf Philipp 10 Räte wählen soll13.


  1. Best. 2 V Landesverwaltung: Lehnssachen.
  2. Rechn. I, Bilstein (29/3 Bl. 73).
  3. Rechn. I, Gudensberg (61/13 Bl. 10v.).
  4. Kopiar 131a II Bl. 16, 24v., 35v.
  5. Aus Urkk., Gen.-Rep. Umstadt abgegeben an das StA Darmstadt.
  6. Gundlach zitiert: HStA Dresden 8675.
  7. Rechn. I, Umstadt (111/4 Bel.).
  8. Glagau, Landtagsakten Nr. 119 Anm. 1.
  9. Küch, Visitation (AHG NF 9, 1913) S. 196.
  10. Kopiar 20 Bl. 152 ff.
  11. Ebd.
  12. Best. 3, Politisches Archiv Nr. 116.
  13. Glagau, Landtagsakten S. 532. Tatsächlich erreichte Jost von Eschwege, der weiterhin im Dienst des Landgrafen blieb, (s. Gundlach III S. 61) diese Stellung Ende März 1529 (Rechn. II, Eschwege).

Literatur