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Hessische Biografie

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Portrait

Egon Franz Moritz Adolf Schunck
(1890–1981)

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Schunck, Egon Franz Moritz Adolf [ID = 14046]

* 11.12.1890 Bonn, † 2.1.1981 Bad Neuenahr, katholisch
Prof. Dr. jur. – Landrat, Abgeordneter, Richter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Gymnasien in Bonn, Sigmaringen und Koblenz, 1910 Abitur
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Freiburg im Breisgau, Genf, München und Bonn
  • 1914 erste juristische Staatsprüfung
  • Teilnehmer am Ersten Weltkrieg
  • nach Kriegsende Referendar, 1921 Assessorenexamen
  • 1921 Assessor bei der Regierung in Marienwerder (heute Kwidzyn/Polen)
  • 1922-1926 Kommunalreferent am Oberpräsidium in Koblenz
  • 1926-1931 Landrat des Kreises Westerburg
  • 1930-1931 Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Kreis Westerburg (Zentrumspartei), 1931 Mandat niedergelegt
  • 1931 Versetzung zur Regierung in Kassel, dort Vizepräsident des Oberpräsidiums der Provinz Hessen-Nassau, nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten abgesetzt
  • November 1933 Ernennung zum Richter am Oberverwaltungsgericht in Berlin-Charlottenburg
  • nach Ende des Zweiten Weltkrieges in der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz tätig, zuletzt als Leitender Regierungsdirektor
  • 1948-1952 Richter und Senatspräsident am Oberverwaltungsgericht für Rheinland-Pfalz
  • ab 1949 Mitglied des rheinland-pfälzischen Verfassungsgerichtshofes
  • Mitglied der juristischen Prüfungskommission, Lehrbeauftragter (ab 1954 Honorarprofessor) an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer
  • bis 1960 Lehrbeauftragter für Staats- und Verwaltungsrecht an der Technischen Hochschule Karlsruhe
  • 13.9.1952-31.8.1963 Richter am Bundesverfassungsgericht

Funktion:

  • Westerburg, Landkreis, Landrat, 1926-1931
  • Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied (Z), 1930-1931
  • Hessen-Nassau, 19. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930
  • Hessen-Nassau, 20. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930
  • Hessen-Nassau, 21. Provinziallandtag, Mitglied (Z), 1930

Lebensorte:

  • Bonn; Sigmaringen; Koblenz; Freiburg im Breisgau; Genf; München; Marienwerder; Westerburg
Familie

Vater:

Schunck, Egon, * Sigmaringen 12.10.1858, † Sigmaringen 16.10.1923, katholisch, Dr., Geheimer Regierungs- und Oberschulrat, Sohn des Egon Schunck, GND, * Hüsten 16.12.1824, † Sigmaringen 6.6.1905, Prof. Dr., Lehrer, und der Lina Hasenkamp, * Münster (Westfalen) (?) 9.9.1826, † Sigmaringen 9.3.1880

Mutter:

Grebel, Christine, * Koblenz 20.7.1866, † Koblenz 16.10.1949, Heirat Koblenz 12.8.1889, katholisch, Tochter des Moritz Grebel, * St. Goar 12.9.1836, † 1900, Apotheker, und der Anna Quantius, * Bonn 6.1.1845, † Koblenz 8.10.1923

Partner:

  • Diderichs, Maria* Regina Paula, * Bonn 1.1.1901, † Bad Neuenahr 12.2.1972, katholisch, Tochter des Alfred Diderichs, * Köln 11.1.1865, † Unkel 18.9.1938, Dr., Amtsgerichtsrat, und der Felizitas Fievet, * Köln 26.1.1876, † Bad Neuenahr 29.9.1973, Heirat Köln 21.9.1897
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schunck, Egon Franz Moritz Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/174074492> (Stand: 2.1.2026)