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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118546767
Hatzfeldt-Wildenburg, Sophie Josepha Ernestine Gräfin von [ID = 25829]
- * 10.8.1805 Trachenberg (heute Żmigród/Polen), † 25.1.1881 Wiesbaden, Begräbnisort: Frauenstein, katholisch
Sozialistin - Wirken ↑
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Werdegang:
- Kindheit vorwiegend auf dem schlesischen Schloss Trachenberg und in Berlin
- 1822 erzwungene Eheschließung mit ihrem Cousin
- 1846 verließ sie ihren Ehemann, es folgte einer der spektakulärsten Scheidungsprozesse des 19. Jahrhunderts
- über ihren Rechtsanwalt lernte sie Ferdinand Lasalle kennen, mit dem sie in Düsseldorf wohnte
- nach Lasalles Tod Bewahrung und Fortsetzung seines Werks
- 1857 Umzug von Düsseldorf nach Berlin
- 1867 Gründung des „Lassalleschen Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins“, der sich vom ADAV abspaltete (und sich ihm zwei Jahre später wieder anschloss)
- am Ende ihres Lebens bei ihrem Sohn Paul Graf von Hatzfeldt-Wildenburg auf dem Schloss Sommerberg bei Frauenstein und in Wiesbaden (in ihrer Mietwohnung am Kurpark bzw. im Hotel Adler) wohnhaft
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Lebensorte:
- Düsseldorf; Wiesbaden
- Familie ↑
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Vater:
Hatzfeldt, Franz Ludwig von, GND, 1756–1827, preußischer Gen.-Lt., Gesandter, Sohn des Grafen Carl Ferdinand von Hatzfeldt-Wildenburg, GND, 1712–1766, kurköln. Geheimer Rat und Oberhofmarschall, und der Anna Elisabeth Freiin v. Venningen
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Mutter:
Schulenburg-Kehnert, Friderike, 1779–1832, evangelisch, Tochter des Grafen Friedrich Wilhelm von der Schulenburg-Kehnert, GND, 1742-1815, preuß. Staatsminister, und der Helene Sophie von Arnstedt
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Partner:
- Hatzfeldt-Wildenburg, Edmund Graf von, GND (⚭ Allner/Sieg 1822, geschieden 1851) 1798–1874, * Burg Kinzweiler 28.12.1798, † Düsseldorf 14.1.1874, preußischer Standesherr der Herrschaft Wildenburg-Schönstein, Sohn des Reichsgrafen Karl Eugen Innozenz Ludwig von Hatzfeldt-Weisweiler, 1774–1799, und der Frederike Maria Hubertine von Hersell, 1770–1833
- Lassalle, Ferdinand, GND
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Verwandte:
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 67 f. (Hans Wolfram von Hentig)
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 348 f. (Eva Wodarz-Eichner)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 281, Nr. 1579
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Bildquelle:
AnonymousUnknown author, Sophie von Hatzfeldt, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Hatzfeldt-Wildenburg, Sophie Josepha Ernestine Gräfin von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118546767> (Stand: 26.2.2026)
