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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117529435
Koepp, Theodor Rudolph August [ID = 16363]
- * 16.2.1830 Biebrich am Rhein, † 6.4.1897 Neuenahr, Begräbnisort: Wiesbaden Nordfriedhof, evangelisch
Kommerzienrat – Chemiker, Fabrikant, Parlamentarier - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch des Realgymnasiums in Wiesbaden
- Studium der Chemie an den Universitäten Würzburg und Marburg
- Assistent am Institut Fresenius
- anschließend in England, Lehrer in Manchester
- in den 1850er Jahren Rückkehr nach Deutschland
- 1859 Gründung einer chemischen Fabrik für die Produktion von Oxalsäure in Oestrich, die sich im Verlauf den 19. Jahrhundert stark vergrößerte (250 Arbeiter und 20 Angestellte Ende des 19. Jahrhunderts)
- 1863 Vertrauensmann für die Nassauische Kunst- und Gewerbeausstellung
- 1871 Wahl in die Handelskammer Wiesbaden, 1888-1897 deren Präsident
- als Vertreter der Wiesbadener Handelskammer Mitglied im Bezirkseisenbahnrat Frankfurt am Main, im Landeseisenbahnrat und der Rheinschifffahrtskommission
- Juni 1893-6.4.1897 Mitglied des Deutschen Reichstages für den Wahlkreis Wiesbaden 2: Eltville, Langenschwalbach, Rüdesheim, Wehen, Wiesbaden (Freisinnige Partei)
- 1896 Ernennung zum Kommerzienrat
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Funktion:
- Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1893-1897
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Lebensorte:
- Wiesbaden; Würzburg; Marburg; Manchester; Oestrich
- Familie ↑
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Vater:
Koepp, Friedrich Reinhard, 1786-1864, Oberkellermeister und Hofkammerrat
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Mutter:
Dieffenbach, Wilhelmine, 1794-1858
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Partner:
- Handel, Dorothea Auguste*, 1838-1912
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Verwandte:
- Wachendorff, Amalie, geb. Koepp <Tochter>, * Oestrich, † Wiesbaden 23.12.1909, 47 Jahre alt, verheiratet mit Carl Gottfried Wachendorff, Chemiker
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 925 Nr. 2692 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1897, Nr. 360)
- HStAM Bestand 925 Nr. 2758 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1909, Nr. 1791)
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 510 (Rolf Faber)
- Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 238 f.
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 412, Nr. 2294
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 620, 1039
- Zitierweise ↑
- „Koepp, Theodor Rudolph August“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117529435> (Stand: 16.2.2026)
