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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1402254776
Vogt, Georg [ID = 22998]
- belegt 2.1.1492–2.8.1514
Schultheiß - Biografischer Text
-
Biogramm bei Demandt, Personenstaat
Vogt, Georg1, im landgräflichen Dienst 1492 Januar 22, 14933, 1495 Mai 254. Schultheiß zu Marburg 14985, 1500 Februar 36, 1503 Mai 177, 1506 Juni 258, 1511 Juni 189, 1513 November 1410. 1514 August 2 bekundet er, daß er im Dienst der Landgräfin Anna, geb. Herzogin von Braunschweig-Lüneburg, steht11.
- Er war ein unebenbürtiger Sproß der Vögte von Fronhausen, denn sein Siegel zeigt deren Wappen mit einem Bastardfaden im unteren Feld (vgl. Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 517). 1493 wird Georg Vogt Ottos Sohn genannt, der jedoch auch mit dem ebenbürtigen Sohn Georg, den Otto hatte, gemeint sein kann (vgl. Schenk-Knetsch, Stammtafeln I Nr. 57/63). Diese beiden sind es wohl auch, die Ende des 15. Jahrhunderts 3 Mark Burglehnsgeld aus Nordeck von Landgraf Wilhelm III. erhalten (Rechn. I, Marburg Kammerschreiber 3/11 Bel. Nr. 24 = RR Nr. 2905). Dieser Georg Vogt wohnte 1505 zu Fronhausen (Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 764). ↑
- Rechn. I, Marburg Kammerschreiber (4/9 Bel.). ↑
- Rechn. I, Marburg Hofmeister (10/7 Bl. 2a, 6v.). ↑
- Rechn. I, Oberrosbach (85/13 Bl. 11). Es kann sich jedoch in allen drei Fällen (der Anm. 2-4) auch um den ebenbürtigen Georg Vogt von Fronhausen handeln. ↑
- Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 496. ↑
- Urkunden, Landgräfliche Testamente. ↑
- Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. LIX. ↑
- Ebd. Bd. XXVIII Nr. 5. ↑
- Ebd. Bd. LX. ↑
- Ebd. Bd. VII Nr. 41. ↑
- Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13/3a Bel.). ↑
- Literatur
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- Demandt, Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter. Ein „Staatshandbuch“ Hessens vom Ende des 12. bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts, Teil 2, Marburg 1981, S. 898, Nr. 3156.
- Eckhardt, Die oberhessischen Klöster II: Regesten und Urkunden, Marburg 1967
- Küch, Quellen zur Rechtsgeschichte der Stadt Marburg, Bd. 1, Marburg 1918
