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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116718846
Creizenach, Wilhelm Michael Anton [ID = 4944]
- * 4.6.1851 Frankfurt am Main, † 13.5.1919 Dresden, jüdisch; evangelisch
Prof. Dr. phil. – Professor, Literaturhistoriker - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1875 Promotion in Halle („Judas Ischarioth in Legende und Sage des Mittelalters“)
- 1879 Habilitation in Leipzig („Zur Entstehungsgeschichte des neuen deutschen Lustspiels“)
- 1883-1912 Professor für deutsche Literatur in Krakau
- ab 1912 in Dresden schriftstellerisch tätig, zahlreiche Fachveröffentlichungen
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Werke:
- Die Geschichte des neueren Dramas, Bd. 1-4, 1893-1916
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Lebensorte:
- Halle an der Saale; Frankfurt am Main; Krakau
- Familie ↑
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Vater:
Creizenach, Theodor, 1818-1877, Literaturhistoriker
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Mutter:
Flersheim, Louise (Amalie), * Frankfurt am Main 25.6.1824, † 1907, Tochter des Moritz Flersheim, 1787–1853, Bankier, und der Jette Oppenheim
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Partner:
- Braun, Aletta, (⚭ 1886)
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Verwandte:
- Bernays, Karl Ludwig <Onkel>, † 1876, Journalist
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 903 Nr. 8798 (Standesregister Stadt Frankfurt, Geburtsnebenregister, 1851, Nr. 128)
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 3, Berlin 1957, S. 406 (Gustav Falter)
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 141 (Sabine Hock)
- Paul Arnsberg, Die Geschichte der Frankfurter Juden seit der Französischen Revolution, Bd. 3, Darmstadt 1983, S. 88 f.
- Lexikon jüdischer Autoren, Bd. V, 1997, S. 291 f.
- Zitierweise ↑
- „Creizenach, Wilhelm Michael Anton“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116718846> (Stand: 4.6.2026)
