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Historisches Ortslexikon
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Königshausen
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Wüstung · 413 m über NN
Gemarkung Löhlbach, Gemeinde Haina (Kloster), Landkreis Waldeck-Frankenberg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
12 km östlich von Frankenberg (Eder)
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Lage und Verkehrslage:
Südwestlich von Löhlbach; Flurname Königsgrund, Galgenberg, Königshausen, Königshäuser Grund
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Ersterwähnung:
1215
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Siedlungsentwicklung:
Im 14. Jahrhundert wüst
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Historische Namensformen:
- Cůningishus, in (1215) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 13-16, Nr. 13]
- Cuningishus, in (1278) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 330-331, Nr. 673]
- Cunengeshůsen, in (1326) [Klosterarchive 6: Kloster Haina, Bd. 2,1, S. 158-159, Nr. 408]
- Königshäuser Driesch (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 17]
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3497887, 5657158
UTM: 32 U 497814 5655335
WGS84: 51.049546° N, 8.96881° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63501309005
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1215: Kloster Haina (die Vogtfreiheit des Zisterziesenserklosters wurde in der Folge wiederholt sowohl vom König als auch vom Erzbischof von Mainz bestätigt)
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Altkreis:
Frankenberg
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Gericht:
- 1278: Gericht Aulisburg-Löhlbach
- 1326: Gericht Löhlbach
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Herrschaft:
1278 verzichtet Widukind von Keseberg auf seine Gerichtsrechte in Königshausen zugunsten des Klosters Haina, ebenso 1326 Volpert von Hohenfels und seine Ehefrau Mavilia.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1215 bestätigt der Mainzer Erzbischof Siegfried dem Kloster Haina den Besitz von Königshausen einschließlich des Zehnten.
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Zehntverhältnisse:
1215 im Besitz des Klosters Haina. 1278 verzichtet Widukind von Keseberg auf seine Zehntansprüche in Königshausen zugunsten des Klosters Haina,
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Weiss, Gerichtsverfassung in Oberhessen, S. 211-213,
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 284,
- Zitierweise ↑
- „Königshausen, Landkreis Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/1222> (Stand: 27.3.2026)

