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Hessische Biografie

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Portrait

Karl Friedrich Geldner
(1852–1929)

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Geldner, Karl Friedrich [ID = 10479]

* 17.12.1852 Saalfeld (Thüringen), † 5.2.1929 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Indologe, Orientalist, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Geldner, Carl F.
  • Geldner, Carl Friedrich
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums in Hildburghausen, dort Ostern 1871 Abitur
  • 1871-1875 Studium der Indologie, Klassischen Philologie, Sanskrit und Vergleichende Sprachwissenschaften an den Universitäten Leipzig und Tübingen
  • 1874 Preisarbeit der Universität Tübingen
  • 27.10.1875 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
  • 19.2.1878 Habilitation an der Universität Tübingen
  • Professur ohne Gehalt in Tübingen
  • 16.6.1887 Habilitation im Fach Indische und Iranische Philologie an der Universität Halle an der Saale
  • 30.1.1890 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Halle
  • 1.4. 1890 Versetzung an die Universität Berlin
  • ab 1.10.1907 ordentlicher Professor für Indische Philologie mit besonderer Betonung der Religionsgeschichte sowie für Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft an der Universität Marburg
  • ab 29.11.1912 Mitdirektor des am gleichen Tage gegründeten Orientalisch-Indogermanischen Seminars an der Universität Marburg
  • 26.3.1914 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
  • seit 1919 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften
  • 31.3.1921 Emeritierung
  • seit 1925 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • Wintersemester 1927/28 und Sommersemester 1929 Lehrstuhlvertretung für Indische Philologie an der Universität Marburg

Studium:

  • 1871-1875 Studium der Indologie, Klassischen Philologie, Sanskrit und Vergleichende Sprachwissenschaften an den Universitäten Leipzig und Tübingen

Netzwerk:

  • Pischel, Richard <Freundschaft>, GND, 1849-1908, Vergleichender Sprachwissenschaftler

Akademische Qualifikation:

  • 27.10.1875 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
  • 19.2.1878 Habilitation an der Universität Tübingen
  • 16.6.1887 Habilitation im Fach Indische und Iranische Philologie an der Universität Halle

Akademische Vita:

  • Tübingen, Universität / Philosophische Fakultät / Indologie / Privatdozent / 1878-1887
  • Halle (Saale), Universität / Philosophische Fakultät / indische und iranische Philologie / Privatdozent / 1887-1890
  • Halle (Saale), Universität / Philosophische Fakultät / indische und iranische Philologie / außerordentlicher Professor / 30.1. bis 1.4.1890
  • Berlin, Universität / Philosophische Fakultät / Indologie / ordentlicher Professor / 1.4.1890 bis 1.10.1907
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / indische Philologie mit besonderer Betonung der Religionsgeschichte sowie allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft / ordentlicher Professor / 1.10.1907 bis 31.3.1921

Mitgliedschaften:

  • seit 1919 korrespondierendes Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften
  • seit 1925 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences

Werke:

Lebensorte:

  • Hildburghausen; Leipzig; Tübingen; Halle an der Saale; Berlin
Familie

Vater:

Geldner, Christian Friedrich*, 1821-1890, Oberkirchenrat, Pfarrer in Saalfeld, 1877-1885 Superintendent in Hildburghausen, Sohn des Johann Wilhelm Geldner, meiningischer Sekretär, und der Johanna Stang

Mutter:

Müller, Emma* Sofie Berta Luise, 1822–1876

Partner:

  • Kattner, Hildegard* Agnes, (⚭ Berlin 1907) * Beuthen (Oberschlesien) 1875, † Marburg 23.6.1911, Tochter des Emil Joseph Eduard Kattner, Dr. phil., Redakteur, Schriftsteller, und der Emma Elise Kaibel
  • Kattner, Emma Hedwig*, (⚭ Frankfurt am Main 19.8.1912) * Aachen 9.6.1871, † 1962, Schwester der ersten Ehefrau
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Geldner, Karl Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116522550> (Stand: 5.2.2026)