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Hessische Biografie

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Portrait

Carl Christian Sigismund Bernhardi
(1799–1874)

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Bernhardi, Carl Christian Sigismund [ID = 924]

* 5.10.1799 Ottrau (bei Hersfeld), † 1.8.1874 Kassel, evangelisch-reformiert
D.Theol.; Dr. phil. h.c. – Politiker, Schriftsteller, Bibliothekar, Abgeordneter, Politiker
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Bernhardi, Karl* Christian Sigismund
Wirken

Werdegang:

  • bis 1816 Privatunterricht in Ottrau und Zierenberg
  • 5.5.1816-1819 Studium der Theologie und Philologie an der Universität Marburg
  • 1817 Teilnahme an der Gründung der Deutschen Burschenschaft
  • 1819-1823 Privatlehrer der Söhne des Gouverneurs von Südbrabant General Graf Gylandt, zunächst in Brüssel, ab 1823 in Löwen
  • 1823-1826 zugleich Studium der Philosophie an der Universität Löwen
  • 1826 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Löwen
  • 1826-1829 Universitätsbibliothekar in Löwen (Mitglied einer königlichen Kommission für die Herausgabe handschriftlicher Chroniken zur „belgischen“ Geschichte)
  • 1827 Dr. theol. h.c. der Universität Marburg anlässlich des Universitätsjubiläums
  • 1829/30-1859 2. Bibliothekar an der Kurhessischen Landes-Bibliothek in Kassel
  • 1833 Mitglied der Kurhessischen Ständeversammlung (2., 3. Landtag) für die Diemelstädte (liberal)
  • 1834 Mitbegründer, ab 1859 Vorsitzender des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde
  • 1834 Gründung der „Anstalt zur Erziehung armer und verwahrloster Kinder“ in Kassel
  • 1835-1840 Vorsteher des Bürgerausschusses in Kassel
  • 1843 Gründung des Hessen-Kasselschen Hauptverein der Gustav-Adolf-Stiftung, 1845 deren Vorsitzender
  • 1848 Gründung eines Pressevereins in Kassel
  • 1848-1849 Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (CP)
  • 1859-1874 2. Bibliothekar an der Kurhessischen Landes-Bibliothek in Kassel (Oberbibliothekar)
  • 1864 Mitunterzeichner des Gründungsaufrufs für das „Hessische Diakonossenhaus“ in Treysa
  • 1867-Februar 1870 Mitglied des Reichstages des Norddeutschen Bundes bzw. Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Kassel 3: Fritzlar, Homberg, Ziegenhain (Nationalliberale Partei), Mandatsniederlegung
  • 1867-1868 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Kassel 8 (Homberg, Ziegenhain) (nationalliberal), Oktober 1868 ausgeschieden

Funktion:

  • Kurhessen, 02. Landtag, Mitglied, 1833
  • Kurhessen, 03. Landtag, Mitglied, 1833
  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1867-1868
  • Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1867-1870

Lebensorte:

  • Ottrau; Zierenberg; Marburg; Brüssel; Löwen (Belgien); Kassel
Familie

Vater:

Bernhardi, Johann Christian Arnold, * Bacharach 8.4.1767, † Zierenberg 11.7.1837, Pfarrer in Ottrau, Metropolitan in Zierenberg

Mutter:

Claudi, Sabine Marie, * Wetter bei Marburg 11.9.1769, † Zierenberg 13.7.1836, Tochter des Hermann Christoph Claudi, von Schwertzell'scher Amtsschultheiß in Willingshausen

Partner:

  • Engelhard, Ida, (⚭ Kassel 8.4.1838) * Kassel 3.10.1811, † Kassel 1.10.1866, Tochter des Wilhelm Engelhard, 1785–1848, Dr. jur. h.c., Jurist, Obergerichtsdirektor, und der Karoline Heym
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Unknown authorUnknown author, Bernhardi, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Bernhardi, Carl Christian Sigismund“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118658476> (Stand: 1.12.2025)