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Portrait

Heinrich Wilhelm Reinhard Strecker
(1876–1951)

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GND-Nummer

117313122

Strecker, Heinrich Wilhelm Reinhard [ID = 8505]

* 22.1.1876 Berlin, † 26.7.1951 Gießen, evangelisch
Dr. phil. – Lehrer, Philosoph, Politiker, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1896 Studium an den Universitäten Greifswald, Heidelberg, Leipzig und Gießen
  • 1901 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Gießen
  • 1903 Assessor an der Realschule Butzbach, dann in Oppenheim
  • 17.1.1906 Oberlehrer an der Höheren Bürgerschule in Bad Nauheim
  • 1907 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 2: Friedberg, Vilbel, Büdingen (Freisinnige Vereinigung)
  • 1912 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 4: Darmstadt, Groß-Gerau (Fortschrittliche Volkspartei)
  • 1.4.11914 Oberlehrer Ernst Ludwigs-Realschule (Gießen)
  • 9.1.1915 Professor (Titel)
  • 1916 Habilitation an der Universität Gießen
  • 1917 Privatdozent für Philosophie und Pädagogik an der Universität Gießen
  • 1.7.1918 Direktor und Oberlehrer Schillerschule (Friedberg)
  • 22.2.1919-1.10.1921 Hessischer Kultusminister
  • 1919 Habilitation an der Technischen Hochschule Darmstadt
  • 1919-11.10.1921 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Ernst Weidner) und 1924-22.2.1925 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Adam Lang) Mitglied des Landtags des Volksstaates Hessen
  • 1920 Privatdozent Philosophie einschließlich Pädagogik (Technische Hochschule Darmstadt)
  • 4.10.1920-1921 Präsident des hessischen Landesamtes für das Bildungswesen
  • Ende 1921 aus Protest gegen den Reichswehrminister Otto Geßler Austritt aus der DDP
  • 1923-24 Oberschulrat in Eisenach und Honorarprofessor in Jena
  • 4.5.1924 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag (Wahlkreis 33 Hessen Darmstadt; Vereinigte Sozialdemokratische Partei; Listenplatz 5)
  • 7.12.1924 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag (Wahlkreis 33 Hessen Darmstadt; Sozialdemokratische Partei Deutschlands; Listenplatz 5)
  • 1924 Leiter des Zentralverbands deutscher Enthaltsamkeitsvereine in Berlin
  • 5.4.1930 Privatdozent für Philosophie und Grundlagen und Methoden der Forstwirtschaft an der Forstakademie Eberswalde
  • 1933 entlassen
  • 1945 Honorarprofessor, Stadtschulrat (Leipzig)
  • 1946 Honorarprofessor (Gießen)

Funktion:

  • Hessen, Volksstaat, Kultusministerium, Minister, 1919-1921
  • Hessen, Volksstaat, 01. Landtag, Mitglied (DDP), 1919-1921
  • Hessen, Volksstaat, 03. Landtag, Mitglied (SPD), 1924-1925

Werke:

Lebensorte:

  • Greifswald; Heidelberg; Leipzig; Gießen; Butzbach; Oppenheim; Bad Nauheim; Friedberg
Familie

Vater:

Strecker, Rudolf* Friedrich Franz, * 1846, Major a.D., zuletzt Leiter der Garnisonsverwaltung Mainz

Mutter:

Hattendorf, Caroline* Ernestine Ottilie, * 1848, aus Hannover

Partner:

  • Hainer, Antonie Auguste Marie Thekla Pauline Clothilde*, (⚭ Hungen 29.11.1904) * Ober-Breidenbach 21.4.1883, † 1943, Redakteurin der Monatsschrift „Das Töchterpensionat“, Tochter des Eduard Hainer, Pfarrer, Dekan, Oberkirchenrat in Hungen, und der Pauline Hermine Mathilde Hofmann
  • Habler, Emilie Magdalena, (⚭ München 30.5.1947)
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, S. 886. - Original: Staatsarchiv Darmstadt.

Zitierweise
„Strecker, Heinrich Wilhelm Reinhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117313122> (Stand: 26.7.2025)