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Portrait

Otto Eduard Stölzel
(1869–1945)

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GND-Nummer

117673994

Stölzel, Otto Eduard [ID = 7143]

* 3.9.1869 Kassel, † 26.7.1945 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. jur. – Jurist, Regierungspräsident, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Stoelzel, Otto* Eduard
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Lausanne, Berlin, Marburg und Leipzig
  • 6.6.1890 erstes juristisches Staatsexamen („gut“)
  • 22.10.1890 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Rostock
  • 13.6.1890 Vereidigung als Gerichtsreferendar, tätig unter anderem am Amtsgericht Bernau
  • 1890-1891 Einjährig-Freiwilliger beim 1. Garde-Feldartillerie-Regiment, zuletzt Major der Reserve des 3. Garde-Feldartillerie-Regiments
  • 2.10.1895 Große Staatsprüfung („gut“)
  • 8.10.1895 Regierungsassessor, tätig beim Amtsgericht Charlottenburg
  • 16.3.1897 Hilfsarbeiter im Justizministerium
  • 24.9.1897 Landrichter beim Landgericht in Neuruppin
  • 1.1.1900 Hilfsarbeiter im Justizministerium
  • 1.12.1906 zum Landgericht Berlin II unter Fortdauer seiner Beschäftigung im Justizministerium
  • 1.6.1907 Oberlandgerichtsrat beim Oberlandesgericht Celle
  • 5.7.1911 Hilfsrichter beim Oberverwaltungsgericht Berlin
  • 1.5.1914 Hilfsarbeiter im Ministerium des Innern
  • 29.6.1914 Königlich Preußischer Geheimer Regierungsrat und vortragender Rat im preußischen Ministerium des Innern
  • 9.1914-11.1915 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg als Hauptmann der Reserve und Batteriechef im Feldartillerie-Regiment Nr. 82, nach schwerer Verwundung beurlaubt, 29.2.1916 aus dem Heeresdienst entlassen
  • 2.7.1918 Geheimer Oberregierungsrat und Vortragender Rat im Ministerium des Innern
  • 1.2.1921 Abteilungsdirigent im Ministerium des Innern
  • 16.4.1926 kommissarischer Regierungspräsident in Kassel
  • 30.4.1926-3.2.1927 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel, nach Auseinandersetzungen mit dem Provinzialausschuss und dem Innenministerium im einstweiligen Ruhestand
  • 1.6.1927 Ruhestand
  • 8.7.1927 Honorarprofessor für Verwaltungsrecht in Marburg, Wahrnehmung der Lehre bis Ende Wintersemester 1936/37
  • Vorsitzender des Bundes der Standesbeamten
  • Genealoge

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Regierungspräsident, 1926-1927

Studium:

  • Studium an den Universitäten Lausanne, Leipzig, Marburg, Berlin

Akademische Qualifikation:

  • 1890 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Rostock

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Verwaltungsrecht / Honorarprofessor / 1927-1937

Werke:

Lebensorte:

  • Lausanne; Berlin; Kassel; Marburg; Leipzig; Rostock; Bernau bei Berlin; Charlottenburg; Neuruppin

Statusgruppe:

Wissenschaftler/in

Familie

Vater:

Stölzel, Adolf* Friedrich, 1831-1919, Jurist, Professor, Wirklicher Geheimer Rat, Abgeordneter

Mutter:

Engelhard, Anna* Johanna Friederike Ida, 1839-1873, Heirat 1860

Partner:

  • Nieden, Anna* Karoline Wilhelmine zur, (⚭ Hagen (Westfalen) 30.4.1896) * Hagen 5.12.1874, † Marburg 15.7.1945, Tochter des Heinrich* Wilhelm zur Nieden, 1843-1926, Pfarrer in Hagen in Westfalen, und der Eugenie Hueck

Verwandte:

  • Weise, Anna Luise, geb. Stölzel <Tochter>, 1897, verheiratet Berlin 16.9.1923 mit Richard Weise, Oberregierungsrat beim Finanzamt in Frankfurt am Main
  • Stölzel, Adolf <Sohn>, 1898-1916, gefallen bei Martigny, Fahnenjunker
  • Quint, Hildegard Jutta*, geb. Stölzel <Tochter>, 1907, verheiratet Jassek 8.7.1927 mit Karl Quint, 1900, Dr. jur., Senatspräsident am Oberlandesgericht in Frankfurt am Main
  • Nieden, Eugen zur <Schwager>, 1873-1937, Dr. jur., 1922-1931 Rechtsanwalt in Kassel
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Bildquelle:

Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.

Zitierweise
„Stölzel, Otto Eduard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117673994> (Stand: 29.7.2025)