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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118718991
Grotefend, Georg Friedrich [ID = 6048]
- * 9.6.1775 Hann. Münden, † 15.12.1853 Hannover, evangelisch
Prof. – Philologe, Orientalist, Lehrer, Rektor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1795 Studium der Theologie und der Philosophie in Göttingen
- 1797 Lehrer in Göttingen
- 1802 entzifferte er teilweise die altpersische Keilschrift
- 1803 Prorektor des städtischen Gymnasiums in Frankfurt am Main
- 1806 Konrektor
- 1812 gleichzeitig Professor der klassischen Literatur am Lyceum Carolinum in Frankfurt am Main
- Stifter des Frankfurter Gelehrtenvereins für deutsche Sprache
- 1819 Mitbegründer der Gesellschaft zu Herausgabe der Monumenta Germaniae Historica
- 1820 Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
- 1821 Direktor des Lyceums in Hannover
- 1849 als Schulrat Ruhestand
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Lebensorte:
- Göttingen; Frankfurt am Main; Hannover
- Familie ↑
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Vater:
Grotefend, Johann Christian, 1738–1813, Schuhmachergildemeister, Sohn des Ulrich Grotefend, beide Schuhmachergildemeister in Hannoversch-Münden, und der Marie Elisabeth Glories
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Mutter:
Wolff, Sophie, 1737–1791, Tochter des Johann Gregor Wolff, Schuhmachermeister, und der Katharina Regine Ercolens
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Partner:
- Bornemann, Christine Marie, (⚭ Göttingen 1805) 1786–1834, Tochter des Georg Friedrich Bornemann, Kaufmann in Göttingen, und der Marie Sophie Scharff
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Verwandte:
- Grotefend, Karl <Sohn>, 1807-1874, Archivar in Hannover, verheiratet mit Mathilde Lutteroth
- Grotefend, August <Neffe>, 1798–1836, Direktor des Gymnasiums und Professor der Klassischen Philologie in Göttingen
- Grotefend, Ernst Heinrich Hermann* <Enkel>, 1845-1931, Archivar und Historiker
- Grotefend, Johann Gregor <Bruder>, 1766–1837, Doktor der Theologie, General-Superintendent in Clausthal
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Rykle Borger (Hrsg.), Die Welt des Alten Orients. Keilschrift, Grabungen, Gelehrte, Handbuch und Katalog zur Ausstellung zum 200. Geburtstag Georg Friedrich Grotefends, Städtisches Museum Göttingen 1975
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 9, Leipzig 1879, S. 763-765 (Hermann Grotefend)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 7, Berlin 1966, S. 164 f. (Dietz Otto Edzard)
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 278 f. (Sabine Hock)
- Ingeborg-Liane Schack, Wie man eine altpersische Keilschrift entziffert. Der Gelehrte Georg Friedrich Grotefend (1775–1853), Konrektor des Gymnasiums Francofurtanum, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 66, 19. März 1981, S. 37
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Bildquelle:
Unknown authorUnknown author, Georg Friedrich Grotefend, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Grotefend, Georg Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118718991> (Stand: 9.6.2026)
