Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Paul Winkhaus
(1862–1933)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

121864043X

Winkhaus, Paul [ID = 11956]

* 28.12.1862 Oeckinghausen/Westfalen heute Halver, † 13.5.1933 Bad Wildungen, evangelisch
Dr. med. – Arzt, Abgeordneter, Landtagspräsident
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch der Volksschule in Oeckinghausen, der Höheren Bürgerschule in Halver und 1877-1882 des Gymnasiums in Soest, Abitur
  • Studium der Medizin an den Universitäten Bonn, Freiburg und Marburg, 1883 Mitglied des Corps Rhenania in Freiburg, 1884 des Corps Teutonia in Marburg
  • 1887/88 Staatsexamen und Promotion in Leipzig
  • Arzt in Leipzig
  • Sommer 1888 und Sommer 1889 Assistent – und dann Schüler – des Geheimen Sanitätsrats Dr. med. Carl Philipp Julius Emil Wolrad Marc, * Goddelsheim 9.10.1846, † Bad Wildungen 16.11.1915, in Nieder-Wildungen; 1890 Wohnsitznahme in Nieder-Wildungen
  • 1890/91 weitere universitäre Ausbildung in Wien
  • Facharzt für Harnleiden und praktischer Arzt in Nieder- bzw. Bad Wildungen, 1894-1933 zugleich Hausarzt (Chefarzt) des Krankenhauses „Helenenheim“
  • Mitglied des Gemeinderats bzw. Stadtverordneter in Bad Wildungen; (1913) Gemeinderatsvorsitzender bzw. Stadtverordnetenvorsteher
  • bis 1918 Mitglied der Fortschrittlichen Volkspartei (FoVP); 1918 Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei; 1919 bei den Wahlen zur Verfassunggebenden Waldeck-Pyrmonter Landesvertretung Spitzenkandidat der DDP-Liste im Wahlkreis Waldeck
  • 12.5.1918 Fürstlich Waldeckisches Verdienstkreuz 4. Klasse
  • 8.4.1919-5.1921 Mitglied und Präsident der verfassunggebenden Waldeck-Pyrmonter Landesvertretung für den Wahlkreis Waldeck (DDP), Nachfolger: Jakob Euler
  • ehrenamtlicher Leiter der Sanitätskolonne in Bad Wildungen
  • Mitglied des Geschichtsvereins für Waldeck und Pyrmont (bis 1922) bzw. des Waldeckischen Geschichtsvereins (ab 1922)
  • Dr. Winkhaus-Bau (1929; Erweiterungsbau zum Helenenheim, heute Wohn- und Pflegeheim am Laupark in Bad Wildungen)
  • Dr. Winkhaus-Weg in Bad Wildungen

Funktion:

  • Waldeck-Pyrmont, Freistaat, Verfassunggebender Landtag, Mitglied (DDP), 1919-1921
  • Waldeck-Pyrmont, Freistaat, Verfassunggebender Landtag, Präsident, 1919-1921

Lebensorte:

  • Oeckinghausen/Westfalen; Halver; Soest (Westfalen); Bonn; Freiburg im Breisgau; Marburg
Familie

Vater:

Winkhaus, Hermann Henrich*, * Carthausen (heute Stadtteil der Stadt Halver) 1.10.1820, † Carthausen 15.3.1894, Kaufmann, (1891) wohnhaft in Lengerich

Mutter:

Berg, Lina vom, * Halver 7.10.1837, † Carthausen 24.9.1894, (1891) wohnhaft in Carthausen

Partner:

  • Berghaus, Clara* Emilie, (⚭ Halver 13.4.1891) * Vollme (heute Kierspe/Märkischer Kreis) 25.9.1867, † Bad Wildungen 21.11.1947, Tochter des August Berghaus, * Oberbrügge (heute Halver) 6.8.1823, † Oberbrügge 16.3.1894, Kaufmann und (1912, 1924) Eisen- und Stahlwaren-Fabrikant, 1881 stellvertretender Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Oberbrügge, (1891) wohnhaft in Vollme, und der Amalie Reininghaus, * Bölkenscheid (heute Belkenscheid, Stadtteil der Stadt Kierspe) 7.9.1825
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Winkhaus, Paul“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/121864043X> (Stand: 28.12.2025)