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Portrait

Carl Nikolaus Heinrich Justi
(1832–1912)

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GND-Nummer

118714325

Justi, Carl Nikolaus Heinrich [ID = 3794]

* 2.8.1832 Marburg, † 9.12.1912 Bonn, Begräbnisort: Marburg Hauptfriedhof, evangelisch
Prof. Dr. phil. – Professor, Archäologe, Kunsthistoriker, Literaturhistoriker
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Justi, Karl
  • Justi, Carlo
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Gymnasiums Philippinum in Marburg
  • 1850 Studium der Theologie und Philosophie in Marburg und Berlin
  • 5.10.1854 theologisches Examen
  • 22.12.1859 Promotion zum Doktor der Philosophie in Marburg
  • 4.2.1860 Habilitation für Philosophie in Marburg
  • 1860 Privatdozent in Marburg, las über Geschichte der alten, mittelalterlichen und neueren Philosophie, Plato, Aristoteles und Spinoza, Psychologie, aber auch über Aesthetik und Geschichte der alten Kunst
  • 15.2.1867-1869 außerordentlicher Professor für Archäologie und Kunstgeschichte in Marburg, ist aber, solange er außerordentlicher Professor war, nach Italien beurlaubt gewesen
  • 9.1.1869-1871 ordentlicher Professor für Archäologie und Kunstgeschichte in Marburg, eingeführt am 24.4.1869
  • 23.8.1871-1.10.1871 als ordentlicher Professor der Philosophie nach Kiel versetzt
  • 22.5.1872-1901 ordentlicher Professor der neueren Kunstgeschichte in Bonn
  • 18.1.1892 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
  • bis 15.4.1902 Direktor des Kabinetts für mittelalterliche und neuere Kunst in Bonn
  • 2.8.1912 Ehrenbürger der Stadt Bonn

Studium:

  • 1850 Studium der Theologie und Philosophie an den Universitäten Marburg und Berlin
  • 5.10.1854 theologisches Examen

Akademische Qualifikation:

  • 22.12.1859 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg mit der Arbeit „Die ästhetischen Elemente in der platonischen Philosophie“
  • 4.2.1860 Habilitation für Philosophie an der Universität Marburg

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie und Geschichte / Privatdozent / 1860-1867
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Archäologie und Kunstgeschichte / außerordentlicher Professor / 1867-1869
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Archäologie und Kunstgeschichte / ordentlicher Professor / 1869-1871
  • Kiel, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1871
  • Bonn, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Kunstgeschichte / ordentlicher Professor / 1872-1901

Werke:

  • Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  • Winckelmann: Sein Leben, seine Werke und seine Zeitgenossen (1866–1872)
  • Diego Velazquez und sein Jahrhundert (1888)
  • Murillo (1892)
  • Miscellaneen aus drei Jahrhunderten spanischen Kunstlebens (1908)
  • Spanische Reisebriefe (1923)

Lebensorte:

  • Marburg; Berlin; Kiel; Bonn
Familie

Vater:

Justi, Wilhelm, 1801–1876, Pfarrer, Inspektor des Waisenhauses in Marburg, Sohn des Karl Wilhelm Justi, 1767–1846, D. theol., Dr. phil., Professor der Philosophie und Theologie in Marburg, und der Friederike Bucher

Mutter:

Ruppersberger, Friederike, 1805-1885

Verwandte:

Nachweise

Quellen:

  • Anläßlich einer Gedenkfeier 1962 in Marburg übergab die Familie Justi dem Staatsarchiv
  • a. das hdschr. Mskr. des Winkelmann-Buches von Justi;
  • b. das Tagebuch des Carl Justi von 1856-1887;
  • c. ein Heft mit Gedichten des Superintendenten Karl Wilhelm Justi und
  • d. ein Skizzenbuch mit Porträts aus der Familie von Ferdinand Justi.

Literatur:

Bildquelle:

„Carl Justi“ (Federzeichnung · 25,2 x 30,8 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.171) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Justi, Carl Nikolaus Heinrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118714325> (Stand: 9.12.2025)