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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1186184116
Helff, Johann Albert Jacob [ID = 13198]
- * 20.4.1861 Grävenwiesbach, † 18.3.1945 Allendorf (heute Merenberg), evangelisch-reformiert
Dr. jur. – Rechtsanwalt, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Volksschule in Staffel und der Gymnasien in Limburg an der Lahn und Frankfurt am Main
- Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Heidelberg, Marburg und Berlin
- Promotion zum Dr. jur. an der Universität Halle an der Saale
- Referandarzeit in Wiesbaden und Frankfurt am Main
- 1890/91 Eröffnung einer Anwaltskanzlei in Frankfurt am Main
- langjährig zweiter Vorsitzender der Frankfurter Anwaltskammer und erster Vorsitzender des Frankfurter Notarvereins
- ab Mitte der 1890er Jahre Vorstandsmitglied des Vereins der Frankfurter Fortschrittspartei
- 1898 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 4: Eschwege, Schmalkalden, Witzenhausen (Freisinnige Volkspartei)
- 1899-1919 Stadtverordneter in Frankfurt am Main, 1901-1904 stellvertretender Schriftführer der Stadtverordnetenversammlung, langjähriges Mitglied des Schulausschusses und des Tiefbauvereins
- ab 1899 Senior des Almosenkastens sowie Pflegamtsmitglied und Kassierer des Versorgungshauses für alte Leute und des Wiesenhüttenstifts
- 1901-1918 (1901-1904 für Theodor Stern) Mitglied des Nassauischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Wiesbaden bzw. des Provinziallandtages der preußischen Provinz Hessen-Nassau für den Stadtkreis Frankfurt am Main (Fortschrittliche Volkspartei)
- mehrfache Kandidaturen bei Reichs- und Landtagswahlen für die Freisinnige/Fortschrittliche Volkspartei
- spätestens ab 1910 Titel Justizrat
- nach 1918 im Vorstand der Deutschen Demokratischen Partei in Frankfurt am Main und bis 1925 Vorsitzender der Partei in Hessen-Nassau
- mehrfach Präses-Ältester der evangelisch-reformierten Gemeinde in Frankfurt am Main
- Mitglied der Synode der verfassunggebenden Kirchenversammlung
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Funktion:
- Frankfurt am Main, Stadtverordnetenversammlung, Mitglied, 1899-1919
- Wiesbaden, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1901-1918
- Hessen-Nassau, 09. Provinziallandtag, Mitglied, 1903
- Hessen-Nassau, 10. Provinziallandtag, Mitglied, 1907
- Hessen-Nassau, 11. Provinziallandtag, Mitglied, 1910
- Hessen-Nassau, 12. Provinziallandtag, Mitglied, 1913
- Hessen-Nassau, 13. Provinziallandtag, Mitglied, 1918
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Lebensorte:
- Staffel; Limburg an der Lahn; Frankfurt am Main; Heidelberg
- Familie ↑
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Vater:
Helff, Johann Georg, * Frankfurt am Main 23.10.1828, † Frankfurt am Main 18.7.1911, evangelisch-reformierter Pfarrer in Anspach/Taunus, Staffel und Allendorf bei Merenberg, Sohn des Johann Georg Helff, 1797–1849, Schuhmachermeister, und der Maria Christiane Schwab, * Homburg vor der Höhe 21.9.1794, † Anspach/Taunus um 1865
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Mutter:
Hentz, Anna Katharina Henriette, * Bornheim 5.1.1834, † Frankfurt am Main 17.6.1907, Heirat Frankfurt am Main 13.6.1860, evangelisch-lutherisch, Tochter des Johann Jacob Hentz, Weißbindermeister, und der Margaretha Bock
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Partner:
- Münch, Frida Margarete Henriette, * Kiel-Gaarden 29.8.1875, † Tübingen 3.12.1932, evangelisch-lutherisch, Tochter des Gustav* Heinrich Münch, * Hof Treisfurt bei Villmar 1.8.1843, † Gießen 31.1.1910, Hochbau-Ingenieur, Politiker (Fortschrittspartei), Mitglied des Reichstages und des Preußischen Abgeordnetenhauses
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 912 Nr. 4305 (Merenberg, Sterbenebenregister, 1945, Nr. 9/1945)
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Literatur:
- Burkardt/Pult, Nassauische Parlamentarier, Teil 2: Der Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden, Wiesbaden 2003, Nr. 142
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 173
- Klein, Die Hessen als Reichstagswähler, Bd. 1, Marburg 1989, S. 242
- Zitierweise ↑
- „Helff, Johann Albert Jacob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1186184116> (Stand: 20.4.2026)
