Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Gotthold Herbert Gerhard Oestreich
(1910–1978)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Oestreich, Gotthold Herbert Gerhard [ID = 17146]

* 2.5.1910 Zehden an der Oder heute Cedynia, Polen, † 5.2.1978 Kochel am See
Prof. Dr. phil. – Historiker, Professor
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1916-1929 Besuch des Pädagogiums Züllichau (heute Sulechów/Polen) sowie des Helmholtz-Realgymnasiums in Berlin, dort Abitur
  • 1929-1935 Studium von Geschichte, Deutsch, Philosophie und Religionswissenschaft an den Universitäten Berlin und Heidelberg
  • 6.6.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft
  • 1935-1939 Assistent an der Universität Berlin als Stipendiat der DFG
  • 1939-1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
  • 1947-1949 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften Berlin
  • 26.5.1954 Venia Legendi für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
  • 1958 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Wissenschaftlichen Rat
  • 1960 Ernennung zum außerordentlichen Professor
  • 1961 Ernennung zum persönlichen ordentlichen Professor
  • 1962 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Hamburg
  • 11.11.1966 Betrauung mit der kommissarischen Wahrnehmung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte I an der Universität Marburg
  • 26.11.1966 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Marburg
  • 22.5.1967 Bestellung zum Direktor des Seminars für Neuere Geschichte
  • 1969 Forschungssemester
  • 1972/73 Forschungssemester
  • 1973 Gastprofessur in Oxford
  • 9.1975 Emeritierung

Studium:

  • 1929-1935 Studium von Geschichte, Deutsch, Philosophie und Religionswissenschaft an den Universitäten Berlin und Heidelberg

Akademische Qualifikation:

  • 6.6.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft
  • 26.5.1954 Venia Legendi für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin

Akademische Vita:

  • Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / Privatdozent / 1954-1958
  • Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / außerplanmäßiger Professor / 1958-1960
  • Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / außerordentlicher Professor / 1960-1961
  • Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1961-1962
  • Hamburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1962-1966
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte I / ordentlicher Professor / 1966-1972
  • Marburg, Universität / Fachbereich 06 Geschichtswissenschaften / Neuere Geschichte I / 1972-1975

Werke:

Lebensorte:

  • Züllichau; Berlin; Heidelberg; Hamburg; Marburg
Familie

Vater:

Oestreich, Franz, GND, 1864–1912, Pfarrer in Züllichau, Sohn des Hermann Oestreich, 1833–1897, Färber aus Neuruppin

Mutter:

Müller, Emmy, 1876–1949, Lehrerin, Tochter des Emil Müller, GND, 1838–1918, Rechnungsrat, und der Ida Liederwald, 1875–1932

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oestreich, Gotthold Herbert Gerhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118786814> (Stand: 2.5.2026)