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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
118786814
Oestreich, Gotthold Herbert Gerhard [ID = 17146]
- * 2.5.1910 Zehden an der Oder heute Cedynia, Polen, † 5.2.1978 Kochel am See
Prof. Dr. phil. – Historiker, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- 1916-1929 Besuch des Pädagogiums Züllichau (heute Sulechów/Polen) sowie des Helmholtz-Realgymnasiums in Berlin, dort Abitur
- 1929-1935 Studium von Geschichte, Deutsch, Philosophie und Religionswissenschaft an den Universitäten Berlin und Heidelberg
- 6.6.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft
- 1935-1939 Assistent an der Universität Berlin als Stipendiat der DFG
- 1939-1945 Kriegsdienst in der Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft
- 1947-1949 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften Berlin
- 26.5.1954 Venia Legendi für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin, anschließend Tätigkeit als Privatdozent
- 1958 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor und Wissenschaftlichen Rat
- 1960 Ernennung zum außerordentlichen Professor
- 1961 Ernennung zum persönlichen ordentlichen Professor
- 1962 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Hamburg
- 11.11.1966 Betrauung mit der kommissarischen Wahrnehmung des Lehrstuhls für Neuere Geschichte I an der Universität Marburg
- 26.11.1966 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 22.5.1967 Bestellung zum Direktor des Seminars für Neuere Geschichte
- 1969 Forschungssemester
- 1972/73 Forschungssemester
- 1973 Gastprofessur in Oxford
- 9.1975 Emeritierung
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Studium:
- 1929-1935 Studium von Geschichte, Deutsch, Philosophie und Religionswissenschaft an den Universitäten Berlin und Heidelberg
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Akademische Qualifikation:
- 6.6.1935 Promotion zum Dr. phil. in den Fächern Geschichte, Philosophie und Religionswissenschaft
- 26.5.1954 Venia Legendi für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin
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Akademische Vita:
- Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / Privatdozent / 1954-1958
- Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / außerplanmäßiger Professor / 1958-1960
- Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / außerordentlicher Professor / 1960-1961
- Berlin, Freie Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1961-1962
- Hamburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1962-1966
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Neuere Geschichte I / ordentlicher Professor / 1966-1972
- Marburg, Universität / Fachbereich 06 Geschichtswissenschaften / Neuere Geschichte I / 1972-1975
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Werke:
- Der brandenburg-preußische Geheime Rat vom Regierungsantritt des Großen Kurfürsten bis zu der Neuordnung im Jahre 1651 (Dissertationsschrift, 1937)
- Das Reich, Habsburgische Monarchie, Brandenburg-Preußen von 1648 bis 1803 (1968)
- Antiker Geist und moderner Staat bei Justus Lipsius. Der Neustoizismus als politische Bewegung (Habilitationsschrift, posthum, 1989)
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Lebensorte:
- Züllichau; Berlin; Heidelberg; Hamburg; Marburg
- Familie ↑
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Vater:
Oestreich, Franz, GND, 1864–1912, Pfarrer in Züllichau, Sohn des Hermann Oestreich, 1833–1897, Färber aus Neuruppin
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Mutter:
Müller, Emmy, 1876–1949, Lehrerin, Tochter des Emil Müller, GND, 1838–1918, Rechnungsrat, und der Ida Liederwald, 1875–1932
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 463 f. (Bernhard vom Brocke)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 579 f.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 3, Von 1971 bis 1991, Marburg 2000, S. 167
- Zitierweise ↑
- „Oestreich, Gotthold Herbert Gerhard“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118786814> (Stand: 2.5.2026)
