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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116747501
Herrmann, Fritz [ID = 1304]
- * 24.10.1871 Guntersblum, † 17.11.1938 Darmstadt, evangelisch
Dr. theol. h.c. – Theologe, Pfarrer, Religionslehrer, Archivar, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Herrmann, Philipp Friedrich
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Kindheit in Mainz, Schule Bensheim, Mainz, Gymnasium Mainz
- Einjährig-Freiwilliger bei den 117ern in Mainz
- Studium der Theologie Gießen, Berlin, Predigerseminar Friedberg
- 1901 Lizenziat der Theologie „Das Interim in Hessische“
- Pfarrdienst in Lengfeld, Offenbach, Schotten, Alsfeld
- 2 Jahre Repetent an der theologischen Fakultät in Gießen
- 1903-1911 Religionslehrer der Viktoriaschule Darmstadt und am Lehrerseminar
- 1911 Archivrat, Haus- und Staatsarchivar in Darmstadt, Mitglied des Hessischen Denkmalrats
- 1930 Direktor des Hessischen Staatsarchivs
- Leiter des großherzoglichen Hausarchivs
- 1909 Mitglied der Evangelischen Landessynode Hessen, später des Landeskirchentags
- 1930-1933 Vorsitzender des Landeskirchentags
- 1921-1935 Schriftleiter der Merckschen Familien-Zeitschrift
- 1909 Doktor der Theologie h.c. Gießen
- 1910 Professor e.h.
- 1910 Mitglied der Historischen Kommission für das Großherzogtum Hessen
- Schriftleiter der Merckschen Familien-Zeitschrift, Darmstadt
- Hessische Tapferkeitsmedaille, EK II, Verwundeten-Abzeichen
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Werke:
- Titel im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Das Interim in Hessen. Ein Beitrag zur Reformationsgeschichte, Marburg 1901
- Hessisches Reformations-Büchlein für Schule und Haus, Marburg 1904
- D. Tilemann Schnabel, der Reformator der Stadt Alsfeld, Alsfeld 1905
- Die evangelische Bewegung zu Mainz im Reformationszeitalter, Mainz 1907
- Quellen zur Topographie und Statistik der Stadt Mainz, Mainz 1914
- Aus tiefer Not, hessische Briefe und Berichte aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, Darmstadt 1916
- Inventare der hessischen Pfarrarchive im Freistaat Hessen, Darmstadt 1920
- Katalog der Lutherbibliothek des Paulus-Museums der Stadt Worms, Darmstadt 1922
- Johann Heinrich Mercks Ahnentafel, Darmstadt 1924
- Inventare der älteren Registratur des Evangelischen Landeskirchenamts, 1926
- Die Protokolle des Mainzer Domkapitels, 1932, 1938
- Quellen zur Topographie und Statistik der Stadt Mainz. Häuser- und Steuerlisten aus der Zeit von 1497–1541. Mit einer Wiedergabe des Maskoppschen Stadtplans aus dem Jahre 1575 (1914)
- Heimat- und Stammbuch der Familie Herrmann aus Schwanheim an der Bergstraße (1924)
- Familie Jungkenn (1931)
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Lebensorte:
- Mainz; Gießen; Berlin; Bensheim
- Familie ↑
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Vater:
Herrmann, Johann Jakob, 1838–1906, Gendarm in Guntersblum, 1885 Brückengelderheber in Mainz
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Mutter:
Jahn, Luise, Tochter des Johann Jakob Jahn, Weingärtner in Rüdern bei Esslingen, und der Anna Katharina Diehl
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Partner:
- Bindernagel, Else Luise, (⚭ Friedberg 1.10.1901) * Friedberg 24.7.1877, Tochter des Karl Bindernagel, Buchhändler und Buchdruckereibesitzer, und der Elise Simon
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 901 Nr. 443 (Darmstadt, Sterbenebenregister, 1938, Nr. 1395)
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Literatur:
- Stadtlexikon Darmstadt, Stuttgart 2006, S. 374 (Holger Bogs)
- Mercksche Familien-Zeitschrift, Bd. XV, 1938, S. 65 f.
- Fritz Herrmann, Heimat- und Stammbuch der Familie Herrmann aus Schwanheim an der Bergstraße, 1924, S. 184 f.
- Zitierweise ↑
- „Herrmann, Fritz“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116747501> (Stand: 17.11.2025)
