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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116824271
Grau, Rudolf Friedrich [ID = 8991]
- * 20.4.1835 Heringen (Werra), † 5.8.1893 Königsberg (Preußen) heute Kaliningrad (Russland), evangelisch
Prof. lic. theol.; Dr. phil. h.c. – Theologe, Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Grau, Rudolphus Fridericus
- Grau, Rudolph* Friedrich
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1850-1854 Besuch des Gymnasiums in Hersfeld
- 1854-1857 Studium der Theologie in Leipzig, Erlangen und Marburg
- In Leipzig Mitglied des theologischen Studentenvereins, zeitweilig auch der Philadelphia
- 1859 Promotion zum Lic.theol. in Marburg
- 1860 Repetent an der Marburger Stipendiatenanstalt, dem Seminarium Philippinum
- 12.1.1861 Habilitation in Marburg
- 1861-1865 Privatdozent in Marburg
- 1861-1866 Kustos an der Universitätsbibliothek in Marburg
- 1865 zs. mit Zöckler Herausgeber der Zeitschrift „Der Beweis des Glaubens“
- 6.12.1865 außerordentlicher Professor der Theologie (neues Testament und Dogmengeschichte) an der Universität Marburg, eingeführt am 13.1.1866
- 15.9.1866 ordentlicher Professor der Theologie (neutestamentliche Exegese und Systematik) in Königsberg in Preußen
- 1870 Dr. phil. h.c. in Rostock
- 1875 D. theol. h.c. in Leipzig
- 1889/1890 Prorektor
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Studium:
- 1854-1857 Studium der Theologie an den Universitäten Leipzig, Erlangen und Marburg
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Akademische Qualifikation:
- 1859 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Marburg, mit der Dissertation „De Andreae Osiandri doctrina commentatio, cui dogmatum, quae Osiander tractavit, auctoris propria expositio est annexa“
- 12.1.1861 Habilitation in der Theologischen Fakultät der Universität Marburg
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Neues Testament, Dogmengeschichte / Privatdozent / 1861-1865
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Theologie / außerordentlicher Professor / 1865-1866
- Königsberg, Universität / Theologische Fakultät / Theologie / ordentlicher Professor / 1866
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Akademische Ämter:
- 1889/90 Prorektor der Universität Königsberg
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Werke:
- Semiten und Indogermanen. Eine Apologie des Christentums vom Standpunkte der Völkerpsychologie (1864)
- Entwicklungsgeschichte des neutestamentlichen Schrifttums (1871)
- Ursprünge und Ziele unserer Kulturentwicklung (1875)
- Das Selbstbewusstsein Jesu (1887)
- Luther's Katechismus, erklärt aus biblischer Theologie. Eine kurze Glaubenslehre (1891)
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Lebensorte:
- Hersfeld; Leipzig; Erlangen; Marburg; Königsberg (Preußen)
- Familie ↑
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Vater:
Grau, Georg* Wilhelm, 1804-1861, Pfarrer in Heringen
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Mutter:
Fischer, Margarethe Elisabeth, 1811-1903
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Partner:
- Behr, Maria Luise Martha* von, * Königsberg in Preußen 8.2.1849, † Königsberg in Preußen 24.2.1902, Tochter des Hermann von Behr, 1816-1896, Professor, Oberlehrer am Gymnasium auf der Burg zu Königsberg in Preußen, und der Ludmilla Crüger
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Verwandte:
- Klar, Helene* Ludmilla Emilie, geb. Grau <Tochter>, 1871-1931, verheiratet Königsberg in Preußen 15.11.1892 mit Emil* Otto Klar, 1857-1923, D.Theol. h.c., Superintendent in Belgard an der Persante
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 49, Leipzig 1904, S. 513-515 (Rudolf Knopf)
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 185, 1981, S. 105
- C. W. von Kügelgen, Rudolf Grau, ein akademischer Zeuge der lutherischen Kirche. München 1894
- O. Zöckler, Rudolf Friedrich Grau. In: Beweis des Glaubens, Bd. 29, 1893, S. 357 ff.
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 91
- Zitierweise ↑
- „Grau, Rudolf Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116824271> (Stand: 20.4.2026)
