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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 51. Gilserberg

Obere Gecksmühle

Mühle · 307 m über NN
Gemarkung Appenhain, Gemeinde Gilserberg, Schwalm-Eder-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Mühle

Lagebezug:

8 km westlich von Treysa.

Lage und Verkehrslage:

0,7 km südsüdwestlich von Appenhain. Mühlengehöft auf dem rechten Ufer des Appenhainer Bachs.

Ersterwähnung:

1316

Siedlungsentwicklung:

1636 liegt die Mühle wüst (Milbradt S. 208).

Vor 1708/10 und später wieder in Betrieb, sie verfügte 1743 über Mahl- und Schlaggang (oberschlächtig).

2. Hälfte 19. Jahrhundert wurde 200 m unterhalb der (nun Oberen) Gecksmühle ein weiteres Mühlengehöft errichtet (s. u. Untere Gecksmühle).

Historische Namensformen:

  • molendinum Eppinheins (1316) (S 635 ZU I)
  • Geckesmoln (1557)
  • Gerksmühl (um 1580)
  • Geckmöhl (1639)
  • Gecksmühle, Obere
  • Gecks-Mühle, Obere

Burgen und Befestigungen:

  • 1636 liegt die Mühle wüst (Milbradt S. 208).
  • Vor 1708/10 und später wieder in Betrieb, sie verfügte 1743 über Mahl- und Schlaggang (oberschlächtig).
  • 2. Hälfte 19. Jahrhundert wurde 200 m unterhalb der (nun Oberen) Gecksmühle ein weiteres Mühlengehöft errichtet (s. u. Untere Gecksmühle).

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3505492, 5642116
UTM: 32 U 505416 5640299
WGS84: 50.914313° N, 9.077037° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63400601001

Einwohnerstatistik:

  • 1636: wüst.
  • 1885: Obere und Untere Gecksmühle sind 2 Wohnhäuser mit 13 Bewohnern.
Verfassung

Altkreis:

Ziegenhain

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1316 war die Mühle den Grafen von Ziegenhain, 1557 und 1576 den Landgrafen dienstbar.
  • 1610 und später im Besitz der Junker von Bellnhausen
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Obere Gecksmühle, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/4690> (Stand: 5.10.2018)