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Historisches Ortslexikon

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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 15. Wilhelmshöhe

Siersen

Wüstung
Gemarkung Weimar, Gemeinde Ahnatal, Landkreis Kassel 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Wüstung

Lagebezug:

9 km nordwestlich von Kassel

Lage und Verkehrslage:

Siersen liegt zwischen Weimar und Lilienberg in der heutigen Gemeinde Ahnatal. Der Ort lag in der Nähe des Beils, eines spitzen Kegelberges, westlich von Weimar.

Ersterwähnung:

um 1200

Siedlungsentwicklung:

1425 noch als Dorf genannt, fällt Siersen um 1515 wüst.

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3525125, 5691778
UTM: 32 U 525041 5689941
WGS84: 51.360182° N, 9.359658° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

63300102004

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • undatiert: Amt Ahna

Altkreis:

Kassel

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Um 1200 erwirbt das Kloster Weißenstein Güter im Dorf Siersen, das zum bedeutendsten Grundherr wird. 1337 erhält Kloster Hasungen Einkünfte aus einer Wiese in Siersen.

Zehntverhältnisse:

Um 1200 gelangt der Zehnte an das Kloster Weißenstein

Ortsadel:

Adlige 1337

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Siersen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2880> (Stand: 2.9.2021)