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Historisches Ortslexikon

- Messtischblatt
- 5024 Rotenburg
Obterode
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Wüstung
Gemarkung Bebra, Gemeinde Bebra, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
4 km östlich von Rotenburg an der Fulda
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Lage und Verkehrslage:
Genaue Lage unbekannt; in der Feldmark von Bebra zwischen Muterode und Bebra
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Ersterwähnung:
1351
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Historische Namensformen:
- Ůbirrodde, czů (1351) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 58, Nr. 87]
- Obterode (1354) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 339]
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63200302003
- Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- Amt Rotenburg
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Altkreis:
Rotenburg
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Johann Kil und sein Bruder Lutz verkaufen 1351 ihrer Nichte, der Nonne Bertha Trott in Cornberg, fünf Viertel Korn und Hafer aus dem Gut zu Oberrode zum Seelgerät.
- 1354 bekennen Heinrich von Romrod und seine Frau Jutta, dass sie dem Kloster in Blankenheim eine jährliche Gülte von 3 Schillingen hessicher Währung aus den Äckern in der Dorfmark Bebra nach Obterode hin zu ihrem Seelgerät vermacht haben.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Bebra - Chronik einer Stadt, S. 30-32
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 358
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 113-114]
- Zitierweise ↑
- „Obterode, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/3626> (Stand: 16.5.2025)
