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KDR 100, TK25 1900 ff.

Mainz-Amöneburg

Stadtteil · 97 m über NN
Gemarkung Kastel, Gemeinde Wiesbaden, Stadt Wiesbaden 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Siedlung

Lagebezug:

5,5 km südöstlich von Wiesbaden

Lage und Verkehrslage:

Siedlung am rechten Rheinufer mit großem Gewerbeanteil.

Siedlungsentwicklung:

Neuzeitliche Gewerbesiedlung, deren Anfänge in den 1870er Jahren mit der Niederlassung der Zementfabrik von Dyckerhoff & Söhne sowie der chemischen Fabriken von Albert sowie von Ottmann & Cie liegen.

Historische Namensformen:

  • Heimersburg (1487)
  • Hyemelsburg (1532)
  • Heymannsburg (1546)
  • Hammelsburg
  • Ammelsburg
  • Ammelburg (19. Jahrhundert)
  • Amöneburg (1844)
  • Kastel-Amöneburg

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3446851, 5544020
UTM: 32 U 446797 5542242
WGS84: 50.030106° N, 8.257173° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

414000510

Einwohnerstatistik:

  • 1904: 1361 Einwohner
  • Zahlen für Kastel mit Amöneburg:
  • 1834: 3348
  • 1840: 2714
  • 1846: 2984
  • 1852: 3360
  • 1858: 3668
  • 1864: 3881
  • 1871: 5245
  • 1875: 6099
  • 1885: 3628
  • 1895: 4832
  • 1905: 6888
  • 1910: 7473
  • 1925:8735
  • 1939: 10910
Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1908: Großherzogtum Hessen, Provinz Rheinhessen, Stadtkreis Mainz
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Hessen, Stadtkreis Wiesbaden

Altkreis:

Wiesbaden

Gemeindeentwicklung:

Seit dem 1.4.1908 rechtsrheinischer Vorort von Mainz. Am 25.7.1945 Eingemeindung in die Stadt Wiesbaden.

Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Im Zuge der Industrialisierung wurde Amöneburg ab den späten 1850er Jahren besiedelt. 1905 Weihe der katholischen Pfarrkirche Maria Immaculata, 1932 Einweihung der evangelischen Gustav-Adolf-Kirche.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mainz-Amöneburg, Stadt Wiesbaden“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11148> (Stand: 22.1.2025)