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Hessische Biografie

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Portrait

Reinhart Schmidt
(1838–1909)

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Schmidt, Reinhart [ID = 11080]

* 14.6.1838 Sprockhövel (Westfalen), † 21.10.1909 Elberfeld (heute Wuppertal), evangelisch
Kommerzienrat – Kaufmann, Fabrikant, Parlamentarier, Kommerzienrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schmidt-Elberfeld, Reinhart
Wirken

Werdegang:

  • Realgymnasium Elberfeld
  • dreijährige kaufmännische und technische Ausbildung
  • 1857/58 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger
  • Weiterbildung zum Techniker
  • 1869 Gründung der Reinhart Schmidt GmbH in Elberfeld zur Herstellung von Briefumschlägen
  • 1890-1893 und 1898-1903 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses
  • Oktober 1881-Oktober 1884 (für den Wahlkreis Düsseldorf 2: Elberfeld, Barmen), März 1887-Juni 1893 (für den Wahlkreis Düsseldorf 1: Lennep, Mettmann) und 22.7.1893-Januar 1907 (bei der Nachwahl für Albert Träger für den Wahlkreis Hessen 8: Bingen, Alzey) Mitglied des Deutschen Reichstags
  • 27.3.1895-16.6.1898 Erster Vizepräsident des Deutschen Reichstags
  • 1884 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Arnsberg 1: Wittgenstein, Siegen (Deutschfreisinnige Partei/Freisinnige Volkspartei)
  • 1898 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 7: Heppenheim, Worms, Wimpfen (Freisinnige Volkspartei)
  • 6.12.1898-14.11.1900 Zweiter Vizepräsident des Deutschen Reichstags
  • Vorsitzender des Zentralen Ausschusses der Freisinnigen Volkspartei
  • Vorsitzender der interparlamentarischen Union für Schiedsgericht und Frieden; (1899 gegründete internationale Vereinigung von Parlamenten mit dem Ziel der Sicherung des Friedens, der Förderung der Demokratie und der Menschenrechte)
  • 1907 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Großherzogtum Hessen 8: Bingen, Alzey (Freisinnige Volkspartei)
  • 1909 Stadtverordneter in Elberfeld
  • Mitglied des Provinziallandtags
  • Ehrenbürger von Elberfeld
  • Kommerzienrat
  • Königlich Preußischer Kronenorden 2. Klasse
  • Königlich Preußischer Roter Adlerorden 2. Klasse

Funktion:

  • Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1881-1884
  • Deutschland, Reichstag, Mitglied, 1887-1907

Lebensorte:

  • Elberfeld
Familie

Vater:

Schmidt, Peter Ludwig, GND, 1804–1881, Kaufmann, Inhaber eines Eisenhandelsgeschäfts, Abgeordneter im Preußischen Landtag

Mutter:

zur Nieden, Elise Friederike Franziska Henriette, 1803-1858

Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

unbekannt, Reinhart Schmidt (Elberfeld), als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Schmidt, Reinhart“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/133784827> (Stand: 10.2.2025)