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Portrait

August Ludwig Klingelhöffer
(1802–1874)

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GND-Nummer

1112062599

Klingelhöffer, August Ludwig [ID = 5039]

* 22.8.1802 Thalitter, † 27.1.1874, evangelisch
Kriminalrichter, Justizrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Hausunterricht durch den Vater, dann durch den Onkel (Großonkel?) Ludwig Klingelhöffer in Gießen
  • Besuch des Gymnasiums in Gießen
  • ab 1820 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Gießen, Burschenschafter
  • musste nach Heidelberg wechseln, erhielt wegen einer Mensur das Consilium abeundi und verlor ein Semester durch die Heilung der Mensur-Wunde
  • 1828 Abschlussexamen
  • Sekretariatsakzessist beim Hofgericht in Gießen
  • (1835?) 1838 Landgerichtsassessor in Großkarben
  • 1840 zweiter Richter am Kriminalgericht in Gießen
  • 1843 erster peinlicher Richter und Kriminalrichter in Gießen, Direktor des Provinzialarresthauses
  • 1848 Beitritt zur Bürgergarde, Feldwebel
  • Anhänger des Nationalvereins
  • als Schüler Mittermaiers behandelte er seine Untersuchungs- und Strafgefangenen stets mit äußerster Gerechtigkeit „und suchte ihr Los nach Möglichkeit zu erleichtern. Niemals trotz langer, erfolgreicher Tätigkeit hat er ihren Haß erfahren.“ (Theodor Klingelhöffer).

Lebensorte:

  • Gießen; Heidelberg; Groß-Karben
Familie

Vater:

Klingelhöffer, Johann Georg* Ludwig, 1772-1854, Pfarrer in Kirchberg, Kirchenrat

Mutter:

Hombergk zu Vach, Viktoria, Heirat Wittgenstein 2.5.1794

Partner:

  • Ebel, Auguste, Tochter des Heinrich Theophil Ebel, Regierungsrat in Gießen

Verwandte:

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Klingelhöffer, August Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1112062599> (Stand: 10.2.2025)