Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
115541322
Apell, David August von [ID = 12996]
- * 23.2.1754 Kassel, † 30.1.1832 Kassel
Komponist, Geheimer Kammerrat - Andere Namen ↑
-
Weitere Namen:
- Apell, David Philipp von
-
Pseudonym(e):
Capelli
- Wirken ↑
-
Werdegang:
- 1770 Besuch des Collegium Carolinum in Kassel
- Studium der Kameralistik
- mit 18 Jahren Unterricht bei Hofmusiker Wiesel
- Studium des Generalbasses an der Akademie in Rinteln unter dem Organisten Müller
- Unterricht in der musikalischen Setzkunst bei den Kasseler Hofmusikern Rodewald und Braun
- Schüler des Hoforganisten Kellner
- begann sich 1780 durch seine Kompositionen bekannt zu machen
- 1800 von Papst Pius VII. zum Ritter vom Goldenen Sporn ernannt
- 1804 von Kurfürst Wilhelm I. zum Theaterintendanten ernannt
- 1806 Geheimer Kammerrat
-
Mitgliedschaften:
- 1786 Mitglied der Philharmoniker von Bologna
- Mitglied der Gesellschaft der Arkadier in Rom unter dem Namen Filleno Tindaride
- 1791 Ehrenmitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Musik in Stockholm
-
Werke:
-
Lebensorte:
- Kassel; Rinteln
- Familie ↑
-
Vater:
Apell, Christoph Friedrich von, † 1795, Kriegszahlamtsdirektor in Kassel, Geheimer Rat
-
Partner:
- Tischbein, Wilhelmine Caroline Amalie*, * Kassel 3.10.1757, † Kassel 20.6.1839, Heirat Kassel 5.1778
-
Verwandte:
- Tischbein, Johann Heinrich der Ältere <Schwiegervater>, * 14.10.1722 Haina, † 22.8.1789 Kassel
- Robert, Marie Sophie <Schwiegermutter>, * 1726, † 1759
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Nikola Roßbach (Hrsg.), Kleines Kasseler Literatur-Lexikon. Autorinnen und Autoren, Werhahn Verlag, Hannover 2018, S. 34-35 (Beate Möller)
- Martina Sitt, „Geeignet, junge Künstler zu belehren...“ – Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), mit Beiträgen von Rainer Biskup, Veronika Gerhard, Sophie-Luise Mävers, Christian Presche, Tanja Steinfelser D'Agostino, Friedrich Frhr. Waitz von Eschen, Hamburg 2017, S. 107, 165-168, 179
- Kassel Lexikon, hrsg. von der Stadt Kassel, Bd. 1, Kassel 2009, S. 32 (Karl-Heinz Nickel)
- Robert Eitner, Biographisch-Bibliographisches Quellen-Lexikon der Musiker und Musikgelehrten der christlichen Zeitrechnung bis zur Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, Bd. 1, Leipzig 1900, S. 176-178, online
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 502 (Arrey von Dommer)
- Eduard Bernsdorf (Hrsg.), Neues Universal-Lexikon der Tonkunst. Für Künstler, Kunstfreunde und alle Gebildeten, Bd. 1, Dresden 1856, S. 280-281, online
- Ernst Ludwig Gerber, Neues historisch-biographisches Lexikon der Tonkünstler, welches Nachrichten von dem Leben und den Werken musikalischer Schriftsteller, berühmter Komponisten, Sänger, Meister auf Instrumenten, kunstvoller Dilettanten, Musikverleger, auch Orgel- und Instrumentenmacher, älterer und neuerer Zeiten, aus allen Nationen enthält, Bd. 1, Leipzig 1812, Sp. 130-132, online
- Friedrich Wilhelm Strieder, Grundlage zu einer Hessischen Gelehrten- und Schriftsteller-Geschichte. Seit der Reformation bis auf gegenwärtige Zeiten, Bd. 7, Kassel 1787, S. 162-163, online
- Wannagat (Hrsg.), Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen), Köln u. a. 1990, S. 369 f.
- Wunder/Vanja/Wegner (Hrsg.), Kassel im 18. Jahrhundert, Kassel 2000, S. 19, 35, 241
- Zitierweise ↑
- „Apell, David August von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/115541322> (Stand: 23.2.2026)
