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Historisches Ortslexikon
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Dippelshausen
-
Wüstung · 267 m über NN
Gemarkung Heimarshausen, Gemeinde Naumburg, Landkreis Kassel
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
15 km südöstlich von Wolfhagen
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Lage und Verkehrslage:
Wüst nordöstlich von Heimarshausen in dessen Gemarkung an der Elbe.
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Ersterwähnung:
1081
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Siedlungsentwicklung:
Dippelshausen wird im Hasungen Güterregister (HStAM > 22 a 2 Hasungen) von 1510 noch als besondere Gemarkung genannt.
1557 und im 17. Jahrhundert wird es als Wüstung bezeichnet-
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Historische Namensformen:
- Thiedolueshusun, in (1081) [Fälschungen um 1100 HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 585 und HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 586. Druck UB Mainz 1, S. 253-258, Nr. 358]
- Deiboldeshusen, in; Dieboldeshusen, in (1123) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 591; Druck: Mainzer Urkundenbuch 1, S. 417-420, Nr. 514]
- Dieboldeshusen (1123) [Mainzer Urkundenbuch 1, S. 417-420, Nr. 514]
- Diepoldeshusen, in (1154/59) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 599; Druck: Stumpf, Acta Maguntina seculi XII. Urkunden zur Geschichte des Erzbisthums Mainz im zwölften Jahrhundert, S. 73-74, Nr. 70]
- Diedolfissen; Dieppoldishusen (1180) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 605]
- Diedolvesen (1224) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 8]
- Dyppoldeshusen (1304) [Grotefend-Rosenfeld, Landgrafenregesten 1, Nr. 442]
- Didolvezsen (1328) [HStAM Bestand Urk. 27 Nr. 159]
- Dippelshausen (1557) [HStAM Bestand S Nr. 482, Blatt 165-177]
- Dippels Hof (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 6]
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Bezeichnung der Siedlung:
- Dorf (1304) [Grotefend-Rosenfeld, Landgrafenregesten 1, Nr. 442]
- Wüstung (1557)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3515166, 5673095
UTM: 32 U 515086 5671266
WGS84: 51.192604° N, 9.215888° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63301805001
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Einwohnerstatistik:
- Dorf (1304)
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Wolfhagen
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Herrschaft:
1304 überlassen die Landgrafen das Dorf Dyppoldeshusen dem Kloster Hasungen.
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Um 1081 schenkt der Diakon Gumbert dem Kloster Hasungen eine Mühle in Dippelshausen, 1123 kommt weiterer Besitz hinzu. 1154/59 erwirbt Abt Hildebold Hasungen eine Hufe in Dippelshausen, 1180 erweitert Abt Adalbert den hiesigen Besitz durch Kauf.
- Seit 1557 ist das Land dem Hospital Merxhausen zugewiesen (HStAM Bestand 17 I. Nr. 2168)
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Zehntverhältnisse:
1224 gelangt der Zehnt vom Stift in Fritzlar an das Kloster Hasungen
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Ortsadel:
Adliger 1262 (UA Haina).
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Dippelshausen, Landkreis Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/2685> (Stand: 15.7.2019)

