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Jüdische Grabstätten

Gans, Jesaja (1853) – Hanau

Grab Nr. 11/57, Hanau, Jüdischer Friedhof, Gemarkung Hanau | Historisches Ortslexikon
Äußere Merkmale | Inschrift | Verstorbene(r) | Indizes | Nachweise | Zitierweise
Äußere Merkmale

Platzierung:

stehend

Inschrift

Sprache der Vorderseite:

hebräisch

Übertragung:

Text Vorderseite

Hebräische Transkription der Inschrift

Zoom Symbol

(Übersetzung der hebräischen Inschrift:)

Hier ruht

der ehrbare Herr Jeschaja, Sohn des ehrbaren Herrn Michel Gans.

Er ging den Weg des Friedens und hielt fest am Glauben

von Mosche und Israel von Jugend an bis zum

Tag seines Todes. Seine Geschäfte betrieb er in Redlichkeit

bis er zur Erde zurückkehrte.

Seine Seele verließ ihn am Schabbat, dem 10. des Monats Tamus

und wurde begraben am Montag, dem 12. desselben

im Jahr [5]613 nach der kleinen Zählung.

Seine Seele sei eingebunden im Bund des Lebens.

Verstorbene(r)

Personendetails:

  1. Gans, Jesaja

    Geburtstag

    um 1785

    Sterbetag

    16.7.1853

    Geschlecht

    männlich

    Wohnort

    Hanau

    Weitere Angaben

    Esajas, 68 Jahre, ertränkte sich im Kinzigarm unweit der Walkmühle (Ergänzungen aus dem Sterberegister Hanau 1841-1864 (HHStAW 365, 418)); StadtA Hanau, Bestand J 7, 18; Der Jüdische Friedhof Hanau. Hrsg. v. Hanauer Geschichtsverein 1844 e.V. u. der Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen. Hanau/Wiesbaden 2005. S. 541.

Anmerkungen:

Vater: Michel Gans

Indizes

Personen:

Jeschaja, Sohn des Michel Gans · Michel Gans, Vater des Jeschaja · Gans, Michel · Gans, Jeschaja · Esajas Gans · Gans, Esajas

Orte:

Hanau · Walkmühle, Hanau

Sachbegriffe:

Selbstmörder

Nachweise

Bearbeitung:

Naftali Bar-Giora Bamberger (1985-2000), Monika Rademacher und Christa Wiesner (2000-2005) und Bernd Vielsmeier 2014/2015

Bildnachweise:

Helmut Friedrich (1985)

Fotos:

Zitierweise
„Gans, Jesaja (1853) – Hanau“, in: Jüdische Grabstätten <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/juf/id/14574> (Stand: 2.9.2025)