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Hessische Biografie

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Portrait

Eduard Otto Julius August zur Nedden
(1854–1924)

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GND-Nummer

116903287

Nedden, Eduard Otto Julius August zur [ID = 15316]

* 7.11.1854 Bochum, † 23.7.1924 Reitrain (Tegernsee)
Dr. jur. – Jurist, Landrat, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Privatunterricht
  • Besuch der Evangelischen Elementarschule und des Städtischen Progymnasiums in Bochum
  • 1867-Ostern 1873 Besuch des Königlichen Gelehrtengymnasiums in Wiesbaden, dort Ostern 1873 Abitur
  • 1873/74 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger beim Schleswig-Holsteinischen Ulanen-Regiment Nr. 15 in Straßburg
  • 1873-1876 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Straßburg, Leipzig, Berlin und Marburg
  • 17.2.1877 erste juristische Staatsprüfung in Kassel („vorschriftsmäßig“)
  • 9.6.1877 Vereidigung als Referendar am Appellationsgericht Wiesbaden, Tätigkeit beim Amtsgerichts Homburg sowie beim Amtsgericht und beim Kreisgericht Wiesbaden
  • 7.8.1877 Sekondeleutnant der Reserve des Kurmärkischen Dragoner-Regiments Nr. 14
  • 7.11.1878 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Jena
  • 24.8.1879 Befreiung von dem Nachweis des Universitätsstudiums in den Staatswissenschaften
  • 31.8.1879 Regierungsreferendar, tätig bei der Regierung Wiesbaden, beim Polizeipräsidenten, dem Landratsamt und dem Magistrat der Stadt Frankfurt am Main (April 1880-Februar 1881) und bei der Regierung und dem Bezirksverwaltungsgericht Danzig (6-9.1881)
  • 1.7.1882 Große Staatsprüfung in Berlin („ausreichend“)
  • 16.7.1882 Regierungsassessor, bei der Regierung Königsberg
  • 25.1.1884 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Oberwesterwaldkreises, 4.8.1884 definitive Anstellung
  • 1886-1888 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses für den Wahlkreis Wiesbaden 10 (Dillkreis, Oberwesterwaldkreis) (Freikonservative Partei)
  • 8.7.1888 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Saarbrücken, 8.4.1889 definitive Anstellung
  • 9.8.1891 Regierungsrat und Überweisung an das Oberpräsidium der Rheinprovinz in Koblenz, dort in provinzialständischen, kirchlichen und Kommunalangelegenheiten tätig
  • 27.5.1896 Oberpräsidialrat in Koblenz
  • 1.2.1899 Regierungspräsident in Trier
  • 14.5.1903 Niederlegung der Geschäfte, 13.6.1903 Abschied, 1.7.1903 im Ruhestand

Funktion:

  • Oberwesterwaldkreis, Landrat, 1884-1888
  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1886-1888

Lebensorte:

  • Bochum; Wiesbaden; Straßburg; Leipzig; Berlin; Marburg; Kassel; Homburg vor der Höhe; Jena; Frankfurt am Main; Danzig
Familie

Vater:

Nedden, Eduard* Ludwig Carl Theodor zur, * 11.9.1812, † Wiesbaden 26.10.1895, Staatsanwalt in Bochum, später in Wiesbaden

Mutter:

Weys, Adelheid de, * 26.2.1814, † 20.5.1887

Partner:

  • Deetjen, Auguste* Luise, (⚭ Bremen 14.1.1885) * Bremen 3.1.1865, † Düsseldorf 3.4.1915, Tochter des Henry Deetjen, Kaufmann, später Rentier in Bremen, und der Wilhelmine Ulrichs

Verwandte:

  • Nedden, Eduard zur <Sohn>, * 2.1.1901, † 1945
  • Nedden, Otto Carl August zur <Sohn>, GND, * Trier 18.4.1902, † Dortmund 23.10.1994, Theater- und Musikwissenschaftler, Chefdramaturg, Hochschulprofessor, Dramatiker
  • Nedden, Lisanna zur <Tochter>, * 1906
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Nedden, Eduard Otto Julius August zur“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116903287> (Stand: 7.11.2025)