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Portrait

Alexander Schweiß
(belegt 1510–1532)

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Weitere Informationen

GND-Nummer

140131290X

Schweiß, Alexander [ID = 22539]

† 1532, belegt 21.12.1510
Kleriker, Kanzleischreiber, Hofgerichtsschreiber, Sekretär, Notar
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Schweis, Alexander
Wirken

Lebensorte:

  • Herborn; Fulda
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Leben

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Von Herborn1, wird als Kleriker der Trierer Diözese 1510 Dezember 21 für eine Vikarie im Benediktinerkloster Fulda präsentiert2, ist 1511 Juni 24 hessischer Kanzleischreiber zu Marburg3, zugleich Hofgerichtsschreiber daselbst 1511 September 244, führt das Hofgerichtsprotokoll von 1511 bis 1514 März 135. Kanzleischreiber 1513 Januar 36 und November 17, erscheint dann in der Funktion des secretarius Hassiae in der Kanzlei der Landgräfin Anna der Jüngeren und der verordneten Räte8 1514 Juni 39, zuletzt 1515 März 1110, Schweiß, der Notar von päpstlicher Gewalt ist11, fungiert als Sekretär Graf Heinrichs von Nassau von 1516 bis 1522 November 212 und tritt dann als Sekretär in die Dienste Kaiser Karls V., dem er bis zu seinem Tode 1532 dient13.


  1. Nach dem Wappenbrief Kaiser Karls V. für Schweiß von 1523 Juli 24 (vgl. Gundlach III S. 250).
  2. Urkk., Abtei Fulda.
  3. Rechn. I, Ziegenhain (121/8 Bl. 10v.). – Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 382 bezieht schon eine Nachricht von 1495 März 9 auf ihn, als Dr. Ludwig [zum Paradies], Dr. Coler, Dr. Alexander und der pfälzische Rat Dr. Peter von Stein in Fritzlar wegen Landgraf Wilhelm II. verhandeln. Der Dr.-Titel ist jedoch für Schweiß bis zum Ende seiner hessischen Zeit nicht nachgewiesen.
  4. Best. 257, Fragmenta actorum des Hofgerichts Bd. LXIII. Vgl. auch ebd. Bd. LXVII und LXXI.
  5. Hofgerichtsprotokoll.
  6. Rechn. I, Homberg/E. (67/28 Bl. 15): er wird hier mit 4 Pferden versorgt.
  7. Rechn. I, Marburg (79/4 Bl. 101v.): 3 alb. geben einem boten, solt Jorgen von Hatzfelt suchen, den brief hat Alexander us der cantzly geschickt. – Kurz darauf wird er ebd. Alexander der Schreiber genannt.
  8. Gundlach a.a.O. bemerkt hierzu zu Recht: „Wiewohl kein Beleg dafür beizubringen ist, daß er sich selbst ausdrücklich als Secretarius zu Hessen bezeichnet oder amtlich so genannt wird“
  9. Urkk., Abschriften (Privilegienbestätigung für die Gemeinde Wehrheim).
  10. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13a/6 Bel.).
  11. Hofgerichtsprotokoll zu 1512 September 27.
  12. Siehe Gundlach III S. 250.
  13. Ebd.
Zitierweise
„Schweiß, Alexander“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/140131290X> (Stand: 2.6.2026)