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Historisches Ortslexikon
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Sibodenberg
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Wüstung
Gemarkung Germerode, Gemeinde Meißner, Werra-Meißner-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Wüstung
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Lagebezug:
9 km nordwestlich von Eschwege gelegen
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Lage und Verkehrslage:
Genaue Lage unbekannt, in der Nähe von Germerode zu vermuten. In Abterode ist die Flurbezeichnung Sibotin-Berg überliefert, ohne bislang näher lokalisiert werden zu können. Südlich Germerode ist die Flurbezeichnung In der Struth überliefert, die 1388 in Verbindung mit dem Sibodenberg begegnet. Daher in dieser Gemarkung lokalisiert. Denkbar ist auch in der Nähe des Gutes Vierbach (so K. Kollmann, "Grafen Wigger" und die Grafen von Bilstein, S. 68-69)
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Ersterwähnung:
1226
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Historische Namensformen:
- Sibodenberge (1226) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 342, Nr. 876]
- Sybodinberge, zcu (1358) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 425, Nr. 1093]
- Sybotinberge (1365) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 435, Nr. 1124]
- Sybotinberge, bei dem (1388) [Geländebezeichnung Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 470, Nr. 1217]
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Bezeichnung der Siedlung:
- villa (1226)
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3564038, 5672678
- Statistik ↑
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Ortskennziffer:
63600803012
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Frühere Ortskennziffer:
63600106005
- Verfassung ↑
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Altkreis:
Witzenhausen
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Gericht:
- Bilstein
- Besitz ↑
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Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Das Kloster Germerode kauft 1226 das Dorf vom Grafen von Bilstein, der auf alle Vogtei- und Eigentumsrechte verzichtet.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- Kirche und Pfarrer (1358)
- Die Nennung eines Herrn Konrad von Sibodenberg (1364 bis 1369), meinte gemäß Reimer offenbar einen Geistlichen.
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Schilling, Kloster Germerode, S. 21
- K. Kollmann, "Grafen Wigger" und die Grafen von Bilstein, S. 68-69, 187
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 441
- Zitierweise ↑
- „Sibodenberg, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6948> (Stand: 26.7.2024)
