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Portrait

Johannes Gottlob Paul Voigt
(1889–1954)

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GND-Nummer

1170605737

Voigt, Johannes Gottlob Paul [ID = 14557]

* 28.11.1889 Neuruppin, † 8.4.1954 Düsseldorf
Dr. jur. – Jurist, Landrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Besuch des Königlichen Domgymnasiums Halberstadt, des Gymnasiums Friedenau und des Königlichen Joachimsthalischen Gymnasiums Berlin, dort 19.2.1907 Abitur
  • ab Mai 1907 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Greifswald und Berlin
  • 4.7.1910 erstes juristisches Staatsexamen am Kreisgericht Berlin („gut“)
  • 14.7.1910 Referendar, Überweisung an das Amtsgericht Groß-Lichterfelde
  • 31.10.1910 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Greifswald
  • 5.9.1911 Regierungsreferendar bei der Regierung Frankfurt an der Oder, auch tätig beim Magistrat in Lagow sowie beim Landratsamt des Kreises Luckau
  • 3.8.1914 Kriegsfreiwilliger (trotz Militärbefreiung) beim Ulanen-Regiment Nr. 3 in Fürstenwalde
  • 19.6.1915 zweites juristisches Staatsexamen in Berlin („gut“)
  • 30.6.1915 Regierungsassessor bei der Regierung in Frankfurt an der Oder
  • 2.12.1918 Entlassung aus dem Heeresdienstes als Leutnant der Reserve
  • 17.12.1918 Überweisung an das Landratsamt Höchst
  • 30.12.1918 wegen Verweigerung des Aufenthaltsrechtes durch die französischen Besatzungsbehörden Überweisung an den Polizeipräsidenten in Höchst am Main
  • 10.2.1919 Überweisung an das Landratsamt des Kreises Hanau
  • Mitglied der Deutschen Volkspartei
  • 2.1.1920 beauftragt mit der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes Hanau
  • 28.3.1920 definitive Ernennung zum Landrat des Kreises Hanau und zum Polizeipräsidenten der Stadt Hanau
  • zum 1.8.1922 auf Gesuch Entlassung aus dem Staatsdienst ohne Ruhegehalt aufgrund verweigertem Sonderurlaub
  • Vorstand und Direktor der Maschinenfabrik Buckau R. Wolf in Magdeburg
  • 1929 Vorstand des Rüstungsunternehmens Berlin-Karlsruher Industrie-Werke AG in Berlin
  • 19.12.1945 Regierungsdirektor und Mitglied des der Regierung Hannover angegliederten Oberverwaltungsamtes, Stellvertreter des Regierungspräsidenten im Vorstand des Oberverwaltungsamtes
  • 15.9.1946 Vizepräsident des Verwaltungsgerichtes Hannover
  • 1.6.1949 Präsident des Landesverwaltungsgerichtes Oldenburg

Funktion:

  • Hanau, Landkreis, Landrat, 1920-1922

Lebensorte:

  • Halberstadt; Berlin; Greifswald; Frankfurt (Oder); Hanau
Familie

Vater:

Voigt, Gustav, Geheimer Regierungsrat und Provinzialschulrat in Berlin

Mutter:

Albrecht, Else

Partner:

  • Kleinherne, Hella
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Voigt, Johannes Gottlob Paul“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1170605737> (Stand: 8.4.2026)