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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1036507483
Engelbronner, Johann Conrad [ID = 8903]
- * 5.6.1729 Kleef (Nordrhein Westfalen), † 13.4.1817
Professor - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- d´Aubigny, Johann Conrad
- Engelbrunner, Johann Conrad
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1737 Studium am Reformierten Gymnasium Kleef
- Studium an der Universität in Marburg
- Tätigkeit im Hause des Hofrichters und Oberappelationsgerichtsrats von der Malsburg (Gabriel Otto)
- seit Juli 1753 Lehrer der Edelknaben am Kasselischen Hofe
- August 1759 Ernennung zum Hofmeister der Edelknaben am Kasselischen Hofe
- 1764 Ruf von Landgraf Friedrich II. von Hessen-Kassel zum Professor des bürgerlichen und des Naturrechts am Collegium Carolinum in Kassel
- 1765 Heirat von Engelbronner und seiner Schülerin Sabine d´Aubigny
- 1766 Errichtung der Musikalischen Gesellschaft in Kassel
- 1768 Beendigung seiner Professur des bürgerlichen und des Naturrechts am Collegium Carolinum in Kassel
- 1768 Ruf von Landgraf Wilhelm von Hessen Philippsthal als Hofrat und Hofmeister seines ältesten Prinzen Carls, später Landgraf Carl von Hessen-Kassel
- 1772 Reise mit Landgraf Carl von Hessen-Kassel in die Schweiz
- 1775 Reise mit Landgraf Carl von Hessen-Kassel durch die Niederlande, laut Strieder trat Engelbronner später noch eine weitere Reise mit Landgraf von Hessen-Philippsthal nach Holland und Flandern an
- 1781 Posten als Geheimer Legationsrat bei dem herzoglichen Hofe Sachsen-Gotha
- 1790 Reise mit seiner Frau und seinen Kindern Susette, Nina und Charles über Kleef nach Holland
- 1808 unter der Herrschaft von Jérôme Bonaparte Ernennung zum Richter des Tribunalen Rates
- 1813 Umzug nach Hanau
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Studium:
- 1737 Studium am Reformierten Gymnasium Kleef
- Studium an der Universität Marburg
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Akademische Vita:
- Kassel, Collegium Carolinum // bürgerliches Recht, Naturrecht / Professor / 1764-1768
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Mitgliedschaften:
- Leipziger Gesellschaft der Freyen Künste
- Hessisch Casselischen Gesellschaft der Alterthümer
- Hessisch Homburgische patriotische Gesellschaft
- Musikalische Gesellschaft in Kassel (laut Strieder Errichtung im Jahre 1766)
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Werke:
- Engelbronner, Johann Conrad: De fictio fundamento consensus ficti vel praesumti in quasi contractibus, Kassel 1764.
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Lebensorte:
- Kleve; Marburg; Kassel; Hanau
- Familie ↑
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Vater:
Engelbronner, Elias, Oberwart
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Mutter:
Reever, N.N., aus einer holländischen Familie
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Partner:
- d'Aubigny, Sabine Jakobine, *1749, † 1818, Heirat 1765
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Verwandte:
- Engelbronner, Susanne Christine <Tochter>, * 14.12.1768, genannt Susette, ab 1795 verheiratete Horstig, Konsistorialrat Carl Gottlieb Horstig (1763–1835), Bückeburg
- Engelbronner, Jana Wynandina Gertrud <Tochter>, * 16.4.1770, † 27. Januar 1847 in Krumegg bei Graz
- Engelbronner, Sophie Sara Amalie <Tochter>
- Aubigny von Engelbrunner, Nina Gertrut d’ <Tochter>, * 15.4.1770 in Kassel, † 27.1.1847 in Krumegg bei Graz, auch genannt d’Aubigny von Engelbronner, Schriftstellerin, Sängerin und Musikpädagogin
- Engelbronner, Julie Charlotte <Tochter>, * 23.6.1775
- Engelbronner, Carl Ludwig <Sohn>, * 4.1782
- Nachweise ↑
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Quellen:
- StadtA KS S 1 Nr. 424, Engelbronner, Johann Conrad, Prof., 1729, Kleve, Prof.; Hofmeister in Kassel
- HStAM Bestand 5 Nr. 12221, Bestellung des Pagen-Hofmeisters Johann Conrad Engelbronner, 1759
- HStAM Bestand 5 Nr. 12227, Pagen-Präceptor Johann Conrad Engelbronner, 1753
- HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 2706, Bestellung und Besoldung des Edelknaben-Präzeptors Johann Conrad Engelbronner zu Kassel, 1753, Alte Archivsignatur 40a Rubr. IV, Cassel Stadt, Vol. XIII
- HStAM Bestand 40 a Rubr. 04 Nr. 3162, Verabfolgung der Besoldung an den Pagenhofmeister Johann Conrad Engelbronner zu Kassel, 1759, Alte Archivsignatur 40a Rubr. IV, Cassel Stadt, Vol. XIX
- HStAM Bestand M 83 Nr. 140, Einzelne Persönlichkeiten und Familien
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Literatur:
- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777-1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 225
- Schweitzer, Claudia: Nina d'Aubigny von Engelbrunner und ihre Methodik im Instrumentalunterricht (=Frankfurter Zeitschrift für Musikwissenschaft), 28.11.2008
- Manfred Elsberger, Nina d'Aubigny von Engelbrunner. Eine adelige Musikpädagogin am Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Untersuchungen zu ihrem Hauptwerk „Briefe an Natalie über den Gesang“, München 2000, zugl.: Passau, Univ., Diss., 2000, S. 95
- Mey, Eberhard: Der zukünftige Gelehrte und der Hofmann. Lehrangebot und Studenten am Collegium Carolinum in der Regierungszeit Friedrichs II. In: Wunder, Heide [Hrsg.] u.a.: Kassel im 18. Jahrhundert. Residenz und Stadt. Kassel, 2000, S. 197.
- Stamboom van de familie d'Engelbronner. Afstammelingen van de broers Elias en Petrus Engelbronner die zich via Schenkenschans in Kleef hebben gevestigd
- Strieder, Friedrich Wilhelm: Grundlage zu einer hessischen Gelehrten und Schriftsteller-Geschichte : seit der Reformation bis auf gegenwärtige Zeiten / besorgt von Friedrich Wilhelm Strieder. Bd. 3 De - Est. - Kassel, 1783,S. 346-351 Online Ausgabe - Digitalisat Universität Marburg
- Leben ↑
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Da seine Frau Sabine Jakobine d'Aubigny die letzte Nachfahrin einer Hugenottenfamilie war, änderte Johann Conrad Engelbronner in den 1780er Jahren seinen Namen zu d´Aubigny.1 S. Kritten
- Stamboom van de familie d'Engelbronner. Afstammelingen van de broers Elias en Petrus Engelbronner die zich via Schenkenschans in Kleef hebben gevestigd. ↑
- Zitierweise ↑
- „Engelbronner, Johann Conrad“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1036507483> (Stand: 5.6.2025)
