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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
1015140068
Beckmann, Ernst Johannes Alexander [ID = 13073]
- * 21.9.1893 Athen, † 27.8.1957 Marburg, evangelisch
Dr. jur. – Verwaltungsbeamter, Landrat - Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 1905 Besuch der deutschen Schule in Athen, danach Besuch des humanistischen Gymnasiums in Barmen (heute Wuppertal), dort Ostern 1912 Abitur
- 1912-1914 Studium der Rechtswissenschaft in Freiburg im Breisgau und Bonn
- 5.8.1914-1.12.1918 Teilnehmer am Ersten Weltkrieg in Frankreich, Russland und Serbien im Ulanen-Regiment 6, später in der Fliegerabteilung 262, zuletzt als Leutnant der Reserve
- 1919 Studium in Marburg
- 22.11.1919 erstes juristisches Staatexamen und Ernennung zum Gerichtsreferendar
- 16.12.1919-1.9.1920 Tätigkeit beim Amtsgericht Düsseldorf-Gerresheim
- 5.1920 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Marburg
- während der Weimarer Republik Mitglied der Deutschen Volkspartei
- 1.9.1920 Regierungsreferendar, bis 1.9.1921 beim Landratsamt des Kreises Düsseldorf tätig
- 1.9.1921-28.12.1922 bei der Regierung in Düsseldorf tätig
- 16.12.1922 Große Staatsprüfung in Berlin („gut“), Regierungsassessor bei der Regierung in Düsseldorf
- 4.4.1928 Regierungsrat bei der Regierung in Düsseldorf (Polizei- und politische Angelegenheiten)
- 16.12.1930 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes des Oberwesterwaldkreises in Bad Marienberg
- 18.5.1931 kommissarischer Landrat des Oberwesterwaldkreises
- 1.6.1931-9.1932 Landrat des Oberwesterwaldkreises
- 28.9.1932 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Witzenhausen
- 23.1.1933-8.1937 Landrat des Kreises Witzenhausen
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP (Mitglieds-Nr. 2.857.849)
- 2.9.1937-21.12.1937 Tätigkeit beim Reichs- und Preußischen Minister des Innern
- 6.1.1938 Regierungsvizepräsident in Kassel
- 1.1.1941 „der dem Oberpräsidenten beigegebene Regierungspräsident“
- 1.7.1944-1945 beauftragt mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Regierungspräsidenten in Kassel
- 4.1945 in Norddeutschland verhaftet, bis 7.1946 in Neumünster interniert
- lebte im Ruhestand vor allem in Marburg
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Funktion:
- Oberwesterwaldkreis, Landrat, 1931-1932
- Witzenhausen, Landkreis, Landrat, 1933-1937
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Werke:
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Lebensorte:
- Athen; Barmen; Freiburg im Breisgau; Bonn; Marburg; Düsseldorf
- Familie ↑
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Vater:
Beckmann, Fritz, Kaufmann und Generalkonsul
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Mutter:
Höffinghaus, Luise
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Partner:
- Siebert, Betty Johanna Elisabeth (Else*), (⚭ Marburg 18.3.1921) 1894–1973, aus Marburg, Tochter des Carl Siebert, 1863–1931, Bakteriologe
- Nachweise ↑
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Quellen:
- HStAM Bestand 401 Nr. 2/452
- HStAM Bestand 915 Nr. 5800 (Marburg, Sterbenebenregister, 1957, Nr. 637)
- HStAM Bestand 180 Witzenhausen Nr. A 619
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Literatur:
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 41, Nr. 233
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 94
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Bildquelle:
undatiert, Quelle: HHStAW Bestand 3008/1 Nr. 12014 (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Beckmann, Ernst Johannes Alexander“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1015140068> (Stand: 9.9.2025)
