Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Biografie

Neue Suche
 
Portrait

Karl Friedrich Theodor von Becherer
(1823–1883)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Weitere Informationen

GND-Nummer

1231662123

Becherer, Karl Friedrich Theodor von [ID = 14222]

* 9.12.1823 Mainz, † 3.3.1883 Wolfhagen, evangelisch
Jurist, Landrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Becherer, Karl Friedrich Theodor*
Wirken

Werdegang:

  • Privatunterricht
  • ab 1837 Besuch des Gymnasiums in Potsdam
  • 15.3.1845 Abitur nach vierjährigem Besuch des Wilhelm-Gymnasiums in Berlin
  • 5.5.1845 Immatrikulation an der Universität Heidelberg, Studium der Rechtswissenschaft, später auch an der Universität Berlin
  • 12.8.1848 Auskultator-Examen in Frankfurt (Oder) („gut“)
  • 23.8.1848 Auskultator, tätig beim Land- und Stadtgericht Lübben, danach beim Appellationsgericht Naumburg/Saale
  • 1.8.1850 Referendarsexamen beim Appellationsgericht Naumburg/Saale („vorschriftsmäßig“)
  • 30.10.1850 Appellationsgerichtsreferendar, tätig beim Kreisgericht Erfurt
  • 17.9.1851 Verurteilung (mit automatischem Verlust des Amtes) vor dem Schwurgericht Erfurt nach einem Pistolenduell mit Todesfolge zu zwei Jahren Haft auf der Festung Magdeburg (später zu sechs Monaten begnadigt)
  • 27.4.1852 Wiederzulassung zum Justizdienst, tätig beim Kreisgericht, bei der Staatsanwaltschaft und bei einem Rechtsanwalt in Naumburg/Saale
  • 29.7.1854 Zulassung zum Großen Staatsexamen (mündliche Prüfung und Proberelation „hinreichend“, jedoch gescheitert bei der wissenschaftlichen Arbeit nach wiederholtem Versuch)
  • 10.2.1857 Beurlaubung für ein Jahr auf eigenes Gesuch
  • 30.4.1859 wegen Urlaubsüberschreitung aus dem Justizdienst entlassen
  • Reise nach Buenos Aires, wo eine gewünschte Stellung beim Preußischen Generalkonsul nicht angetreten werden konnte
  • anschließend in Australien bei einem Großgrundbesitzer tätig
  • 11.1871 Rückkehr
  • 24.11.1871 Ernennung zum kommissarischen Kanzler beim Kaiserlichen Konsul in Moskau
  • 11.1872-30.4.1873 (Entlassung) diätarischer Hilfsarbeiter im Auswärtigen Amt in Berlin
  • 18.4.1873 Eintritt in den Verwaltungsdienst
  • 3.12.1873 beauftragt als kommissarischer Amtmann in Montabaur
  • 12.4.1876 beauftragt als kommissarischer Amtmann in Vöhl, 1.3.1877 definitiv ernannt
  • 4.4.1879 beauftragt mit der kommissarischen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Wolfhagen
  • 19.6.1880 Landrats-Examen bei der Regierung in Kassel
  • 7.7.1880 Ernennung zum Landrat
  • 16.7.1880-1883 Landrat des Kreises Wolfhagen

Funktion:

  • Wolfhagen, Landkreis, Landrat, 1880-1883

Lebensorte:

  • Potsdam; Berlin; Heidelberg; Frankfurt (Oder); Lübben; Naumburg (Saale); Erfurt; Buenos Aires; Moskau; Montabaur; Vöhl; Wolfhagen
Familie

Vater:

Becherer, Karl von, Major, Rittergutsbesitzer in Klein-Mehßow (Niederlausitz)

Mutter:

Hufeland, Laura

Partner:

  • Berneck, Marie Alma Elise von, Heirat 8.4.1874, aus Frankfurt (Oder)
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Becherer, Karl Friedrich Theodor von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1231662123> (Stand: 10.2.2025)