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Hessische Biografie

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Portrait

Wilhelm Friedrich Kochendörfer
(1822–1896)

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GND-Nummer

1194091784

Kochendörfer, Wilhelm Friedrich [ID = 14061]

* 26.2.1822 Oberissigheim (heute Bruchköbel), † 10.1.1896 Kassel, evangelisch-uniert
Beamter, Regierungsrat, Abgeordneter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Kochendörffer, Wilhelm Friedrich*
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Staats- und Kameralwissenschaften
  • 1847 Staatsexamen
  • 1848 Regierungsreferendar bei der Regierung und dem Konsistorium in Hanau
  • 1851 Ernennung zum Kreissekretär beim Kreis Hersfeld
  • 24.2.1853 Suspendierung wegen versuchten Hochverrats
  • 9.7.1855 Rücknahme der Suspendierung nach Zurückweisung der Anklage durch das Oberappellationsgericht am 24.10.1854
  • 1855 Versetzung zum Landratsamt in Homberg
  • 1856 Assessor bei der Polizeidirektion in Kassel
  • 1857 Regierungsassessor bei der Regierung und beim Konsistorium in Kassel
  • Mitglied der Kommission für Handel und Gewerbe
  • bis 1869 auch Assessor und stimmführendes Mitglied bei dem Konsistorium in Kassel
  • 1860 Mitglied der General-Brandversicherungs-Kommission in Kassel
  • 28.6.1866 Regierungsrat, dann Vortragender Rat im Ministerium des Innern
  • Berufung zum Direktor des Reformierten Waisenhauses in Kassel und der Prinz-Georg-Stiftung
  • 15./18.12.1784-19.8.1881 Mitglied des Ständigen Bürgerausschusses in Kassel
  • 1876 Mitglied der städtischen Schatzkommission
  • 1877 Versetzung zum Regierungspräsidenten in Marienwerder
  • 1878 zurück versetzt
  • 1880-1885 Mitglied des Kurhessischen Kommunallandtags des preußischen Regierungsbezirks Kassel als Abgeordneter im Stande der Städte für Gersfeld, Hünfeld, Salmünster, Schlüchtern, Soden, Steinau und Tann, dort 1881-1882, 1884 auf besonderen Antrag des Abgeordneten Dr. Müller und 1885 Mitglied des Hauptausschusses
  • 1./4.1.1885-3.2.1890 Mitglied des außerordentlichen Bürgerausschusses in Kassel
  • 1887 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
  • 1893 Ruhestand

Funktion:

  • Kassel, Regierungsbezirk, Kommunallandtag, Mitglied, 1880-1885

Lebensorte:

  • Hanau; Hersfeld; Homberg (Efze); Kassel
Familie

Vater:

Kochendörffer, Franz Christian, * Oberissigheim 19.4.1794, † Bergen 19.5.1876, 1818-1839 Pfarrer in Oberissigheim, 1839-1876 Pfarrer in Bergen, Sohn des Franz Christian Kochendörffer und der Elisabeth Margarete Neuhof

Mutter:

Kümmell, Maria Friederike, * Schmalkalden 17.6.1791, † Oberissigheim 21.1.1838, Tochter des Heinrich Kümmel, Pfarrer und Inspektor, und der Katharina Margarete Reimann

Partner:

  • Dapping, Marie Caroline Elisabeth (Justa*), (⚭ Speyer 26.8.1852) * Frankenthal (Pfalz), † Kassel 28.5.1886, evangelisch-reformiert, Tochter des Heinrich Karl Theodor Dapping, Medizinalrat, und der Marie Susanne Braun

Verwandte:

  • Kochendörffer, Karoline <Halbschwester>, * Bergen 22.4.1842, † Bergen 16.7.1907, unverheiratet
  • Kochendörffer, Franz Bernhard Theodor <Halbbruder>, * 23.2.1844, † Bergen 30.8.1896, unverheiratet, ohne Beruf
  • Heße, Marie Caroline Antonie, geb. Kochendörffer <Tochter>, * Hersfeld 5.7.1853, verheiratet Kassel 2.9.1875 mit Rudolph Heße, * Sangerhausen 13.2.1844, Direktor der Landwirtschaftsschule Arendsee (Altmark)
  • Kochendörffer, Karl <Sohn>
Nachweise

Quellen:

Literatur:

Zitierweise
„Kochendörfer, Wilhelm Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1194091784> (Stand: 26.2.2026)