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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
133794970
Zschintzsch, Werner [ID = 16390]
- * 26.1.1888 Roßla, † 1.5.1953 Göttingen, evangelisch
Jurist, Regierungspräsident, Staatssekretär - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Vorschule in Roßla und 1901-1906 der Klosterschule Ilfeld
- Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Lausanne, München, Halle an der Saale und Berlin
- 3.7.1909 erstes juristisches Staatsexamen am Oberlandesgericht Naumburg („gut“)
- 12.9.1909-6.7.1911 Gerichtsreferendar beim Amtsgericht Roßla, dazwischen 1.10.1909-30.9.1910 Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger in Torgau und Wittenberg
- 7.7.1911 Regierungsreferendar bei der Regierung Merseburg
- Abbruch der Vorbereitungen der Großen Staatsprüfung und Meldung zur Teilnahme am Ersten Weltkrieg (August 1914-1918)
- ab Mitte 1916 Batterieführer
- Sommer 1918 Beförderung zum Oberleutnant
- Dezember 1918 Militärabschied
- während eines Kriegsurlaubs Bestehen der Großen Staatsprüfung und 13.11.1915 Regierungsassessor
- Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Schwetz an der Weichsel (heute Świecie/Polen) bis zur Abtretung an Polen, dort auch deutscher Kommissar für die Überleitung, Verhaftung und Flucht
- 16.9.1920 Regierungsassessor bei der Regierung Marienwerder (Westpreußen) (heute Kwidzyn/Polen)
- 1.1.1922 Regierungsrat bei der Regierung Marienwerder
- 13.1.1925 Regierungsrat im preußischen Ministerium des Innern (Referat in der Kommunalabteilung)
- 1.4.1925 Oberregierungsrat im preußischen Ministerium des Innern
- 1.8.1926 Ministerialrat im preußischen Ministerium des Innern
- 20.2.1933 kommissarischer Regierungspräsident in Wiesbaden, 15.6.1933 definitive Übertragung des Amtes
- 1.5.1933 Eintritt in die NSDAP, Mitglieds-Nr. 3.495.469
- 14.3.1936 zur Führung der Geschäfte des Staatssekretärs im Reichs- und preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung versetzt, 31.3.1936 definitive Ernennung zum Staatssekretär, dort bis 1945 tätig
- 16.6.1936 Eintritt in die SS, Nr. 276.657 und SS-Stabsführer beim Stab SS-Hauptamt, dann beim Stab Reichsführer SS
- 30.1.1937 SS-Oberführer
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Funktion:
- Wiesbaden, Regierungsbezirk, Regierungspräsident, 1933-1936
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Lebensorte:
- Roßla; Ilfeld; Lausanne; München; Halle an der Saale; Berlin; Naumburg (Saale); Schwetz an der Weichsel; Marienwerder
- Familie ↑
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Vater:
Zschintzsch, Friedrich, Fürstlich Stolberg-Roßlaischer Kammer- und Forstrat
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Mutter:
Wagner, Martha
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Partner:
- Claassen, Theodora, * Danzig 3.2.1891, Heirat 18.10.1919, Tochter des Ernst (?) Claassen, Kaufmann und Konsul in Zoppot, und der Martha Heinmeyer
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 1022 f. (Stephanie Zibell)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 903, Nr. 4932
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 244
- Zitierweise ↑
- „Zschintzsch, Werner“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/133794970> (Stand: 1.5.2026)
